Dienstag, 23. Mai 2017


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Winter im Nationalpark Harz

Naturerlebnis und Naturschutz

(lifePR) (Wernigerode, ) Sankt Andreasberg. Der Nationalpark Harz bietet in diesen Wintertagen gut präparierte, schneesichere Loipen in herrlicher Natur.

Loipen im Nationalpark sind auch aktiver Naturschutz, denn störempfindliche Bereiche werden durch Besucherlenkung beruhigt. Bitte halten Sie sich daher an die ausgewiesenen Loipen und verlassen diese nicht.

Die Gesamtlänge der Loipen und Skiwanderwege im Nationalpark Harz beträgt ca. 200 km. Sie befinden sich in Höhenlagen von 350 bis 930 m und weisen alle Schwierigkeitsgrade von leicht bis schwer auf.

Rast- und Einkehrmöglichkeiten entlang der Loipen und Skiwanderwege bieten z.B. die Nationalpark-Waldgaststätten Hanskühnenburg auf dem Acker-Höhenzug bei Lonau/Sieber/Riefensbeek; Ilsestein, Plessenburg und die Nationalpark-Rangerstation Scharfenstein bei Ilsenburg; Rehberger Grabenhaus und Rinderstall bei Sankt Andreasberg sowie Molkenhaus und Rabenklippe bei Bad Harzburg.

Die Nationalpark-Waldgaststätten sind speziell in diesen Tagen unser Wandertipp! Sie sind per Wanderung gut erreichbar, weil die Zuwege geräumt und auf diese Weise gut zu bewandern sind. Auch für alle nicht mit Skiern ausgerüsteten Harzwanderer sind die Waldgaststätten in diesen Wintertagen ein sicheres Wanderziel.

Schwere Zeit für die Tierwelt etwas erleichtern

Neuschnee lockt auf die Pisten und Loipen und macht den Harz besonders anziehend für Wintersportler und Erholungssuchende. Doch für die Tierwelt ist der Winter die schwerste Zeit! Der Nationalpark Harz bittet daher alle Gäste, bei allem Spaß an Sport und Spiel den rücksichtsvollen Umgang mit der Natur nicht zu vergessen.

"Skiläufer und Wanderer sollten unbedingt auf den gespurten und gekennzeichneten Loipen sowie den ausgewiesenen Wanderwegen bleiben", appelliert Nationalpark-Sprecher Dr. Friedhart Knolle an alle Besucher des Nationalparks.

Spaziergänger, die unbedacht querfeldein wandern, richten oft unbewusst schwere Schäden in der Natur an, erklärt der Sprecher. Tiere würden aufgeschreckt und aus ihren Verstecken vertrieben. "Finden sie danach nicht genug Nahrung, um wieder zu Kräften zu kommen, kann das ihren Tod bedeuten." Der Sprecher der Nationalparkverwaltung bittet daher eindringlich, Lärm zu vermeiden, Hunde anzuleinen und auf das Skilaufen in der Dämmerung und bei Nacht zu verzichten.

Weitere Informationen gibt es auf den Internet-Seiten des Nationalparks unter www.nationalpark-harz.de

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