Sonntag, 24. September 2017


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Sozioökonomisches Monitoring im Nationalpark Hainich geht in die zweite Runde

Nationalparkbesucher im Fokus der Forschung

Bad Langensalza, (lifePR) - Forschung spielt im Nationalpark Hainich eine große Rolle. Meistens dreht es sich dabei um Tiere oder Pflanzen, um ökologische oder klimatologische Fragestellungen. Ab Mitte August soll nun aber auch ein weiteres ganz besonderes Wesen näher untersucht werden: der Nationalparkbesucher. Nach genau zehn Jahren soll die erste Wiederholung der Gästebefragung im Rahmen des „Sozioökonomischen Monitorings“ stattfinden. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf den wirtschaftlichen Auswirkungen des Nationalparks auf die Region. Zu diesem Zweck werden Besucher u. a. darüber befragt, ob und wo sie übernachten – ob in einer Pension, einer Ferienwohnung oder im Hotel – was sie hier in der Region unternehmen und wieviel Geld sie dabei im Schnitt ausgeben. Als ein Ergebnis 2007 wurden rund 200 Arbeitsplätze ermittelt, die durch den Nationalpark-Tourismus entstanden sind.

„Aber nicht nur auf das Geld wird geschaut, sondern auch auf die Attraktivität des Hainich selbst. Uns interessiert, was genau den Besucher zu uns lockt: Ist es der Weltnaturerbe-Titel, der Status als Nationalpark, der Baumkronenpfad oder die Welterberegion Wartburg Hainich?“, erklärt Nationalparkleiter Manfred Großmann.

Diesen und noch vielen weiteren Fragen werden die Mitarbeiter eines renommierten Büros mit einer Zweigstelle direkt am Nationalpark ab dem 12. August an sieben verschiedenen Standorten genau nachspüren. Mit freundlichem Lächeln, Klemmbrett und Fragebogen erwarten sie die Besucher an insgesamt 22 Befragungstagen verteilt über ein Jahr, um genaueres über Verhalten, Besuchsgrund und Bekanntheitsgrad des Nationalparks zu erfahren. Die Daten, die dabei gewonnen werden, sollen mit denen der ersten Studie verglichen werden und Aufschluss darüber liefern, wie sich z.B. der Titel „Weltnaturerbe“ auf die Wahl des Reiseziels auswirkt, welche Attraktionen im Hainich besonders gut angenommen werden und welche ökonomische Bedeutung der Nationalpark für die Region hat. Mit einem Ergebnis ist bis Ende 2018 zu rechnen.

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