Mittwoch, 25. April 2018


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Ernst-May-Preis 2017

Preisverleihung am 12. Dezember 2017

Frankfurt am Main, (lifePR) - Wozu wird ein Zimmer gebraucht? Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Größe einer Wohnung und der Größe der Küche? Welchen Stellenwert haben Nebenräume wie Badezimmer, Toiletten, Küchen und Abstellkammern? Mit diesen und ähnlichen Aspekten haben sich die Teilnehmer der TU Darmstadt bei dem mit 5.000 Euro dotierten Ernst-May-Preis beschäftigt, einem der renommiertesten Nachwuchspreise für Architekturstudenten im Bereich Stadtentwicklung und Wohnen. Bereits zum 14. Mal hat die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt den Preis auch in diesem Jahr wieder ausgelobt. Im Wettbewerb 2017 haben sich die Studierenden mit einem Wohnungsbauentwurf für die Adolf-Miersch-Straße in Frankfurt-Niederrad beschäftigt, genauer gesagt: für die Fläche, auf der zur Zeit der Wohnwürfel „Cubity“ steht, das modulare Energie-Plus-Wohnheim für Studenten. Aufgabe war es, sich Gedanken darüber zu machen, wie viel Raum ein Mensch zum Wohnen braucht. Laut Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung liegt die – über die Jahre gestiegene – Pro-Kopf-Wohnfläche in Deutschland heute nämlich bei durchschnittlich 43 m2. Aber bedeutet ein Plus an Wohnfläche auch automatisch einen Mehrwert beim Wohnen? Dieser Frage sollten die Studenten auf den Grund gehen und sich dabei nicht an konventionellen Wohnungsgrößen mit Quadratmeterangaben orientieren, sondern an einer Belegungsdichte von höchstens 25m2 pro Person. Einzelne Aspekte des Wohnens wie das Verhältnis von privaten zu gemeinschaftlich genutzten Flächen, das Wohnen im Alter oder das Wohnen in Gemeinschaft durften sie dabei in den Fokus rücken.

Entstanden ist eine Reihe von spannenden Arbeiten mit zum Teil bemerkenswerten Lösungsvorschlägen. Die besten unter ihnen hat eine mehrköpfige Jury am 13. Oktober 2017 genau unter die Lupe genommen und am Ende eines intensiven Bewertungsprozesses drei Preisträger gekürt. Zur offiziellen Preisverleihung möchten wir Sie herzlich einladen am Dienstag, 12. Dezember 2017, 17 Uhr, Foyer des Stadtplanungsamtes, Kurt-Schumacher-Straße 10, 60311 Frankfurt am Main

Es sprechen:


Monika Fontaine-Kretschmer, Geschäftsführerin der


Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt


Mike Josef, Planungsdezernent der Stadt Frankfurt
Dr. Elli Mosayebi, TU Darmstadt, Fachgebiet Entwerfen und Wohnungsbau

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