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Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt belegt im Ranking der Nachhaltigkeitsberichte 2018 einen hervorragenden zehnten Platz bei den Mittelständlern - und Platz eins bei den Wohnungsunternehmen

(lifePR) ( Berlin/Frankfurt am Main, )
Schöner Erfolg für die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt: Beim Ranking der Nachhaltigkeitsberichte 2018 hat Hessens größtes Wohnungsbauunternehmen in der Kategorie Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) mit 516 von 700 möglichen Punkten Platz zehn erreicht und ist damit die Nummer eins in der Wohnungswirtschaft. Insgesamt wurden 109 Berichte bewertet. Bei den gesetzlich zur Abgabe eines Berichts verpflichteten Großunternehmen erreichten unter 69 Teilnehmern Rewe, BMW Group und die Telekom die ersten drei Plätze. Bei den KMU wurden unter einer Vielzahl von Berichten 40 zur Einreichung zugelassen und geprüft. Unter diesen waren die von Vaude, Lebensbaum und Memo die besten. Das aktuelle Ranking wurde vor Kurzem im Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Berlin vorgestellt.

Das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und die Unternehmensvereinigung Future e.V. haben zum insgesamt zehnten Mal seit 1994 die Nachhaltigkeitsberichte von Großunternehmen sowie Mittelständlern analysiert. Die Nassauische Heimstätte war zum zweiten Mal dabei. Beim letzten Ranking vor zwei Jahren erreichte die Unternehmensgruppe 436 Punkte. „Unser Ziel ist es, nachhaltiges Handeln in allen Tätigkeitsbereichen der Unternehmensgruppe zu verankern“, sagt der Leitende Geschäftsführer Dr. Thomas Hain. „Das gute Abschneiden beim aktuellen Ranking bestätigt uns darin, dass wir mit unserer Arbeit auf dem richtigen Weg sind.“

Im Nachhaltigkeitsbericht für 2017, der Grundlage für das Ranking, lag der Fokus unter anderem auf der neu gegründeten Bauland-Offensive GmbH, dem Projekt „Innovative Arbeitswelten“ sowie der Nachhaltigkeit in Bauprozess und Betrieb. Die Bauland-Offensive unterstützt Kommunen bei der Suche, Bewertung und Erschließung von vorrangig innerstädtischen Bauflächen für bezahlbaren Wohnraum. Das Projekt „Innovative Arbeitswelten“ widmet sich Themen der Demografie, der Digitalisierung sowie der Gestaltung eines modernen und förderlichen Arbeitsumfelds. Im Schwerpunktprojekt „Nachhaltigkeit im Bauprozess und Betrieb“ wurde 2017 eine neue zentrale Datenbank für die Standardbaubeschreibungen der Unternehmensgruppe in Betrieb genommen. Mit ihrer Hilfe können zukünftig systematisch Material- und Bauteilbewertungen durchgeführt werden, die neben der technischen und wirtschaftlichen Betrachtung alle wesentlichen ökologischen und soziokulturellen Aspekte enthalten.

Fokus auf die wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen

Am Bericht der Nassauischen Heimstätte wird unter anderem gelobt, dass dieser sich auf die wesentlichen sozialen, ökologischen und ökonomischen Nachhaltigkeitsthemen fokussiert – also Energieverbrauch, Emissionen der Gebäude; Sicherheit und Gesundheitsaspekte; Arbeitsplatz, Dienstleistung/Kundenorientierung inkl. Barrierefreiheit; Lieferanten und Mitarbeiter – und sie angemessen darstellt. Auch für die systematische, übersichtliche und vollständige Berichterstattung über die Erreichung der für den Berichtszeitraum gesetzten relevanten nachhaltigkeitsbezogenen Ziele gab es viele Punkte. Das Unternehmen stellt seinen Energieverbrauch plausibel dar und berichtet über die Entwicklung der Energieeffizienz für die eigenen Büros, Allgemein- und Leerstandsflächen sowie Dienstwagen. Optimierungsvorschläge etwa zu den Bereichen Produktverantwortung und Verantwortung in der Lieferkette, stoßen auf offene Ohren. „Wir bemühen uns permanent, die Qualität unseres Nachhaltigkeitsberichts weiter zu erhöhen“, sagt Nachhaltigkeitsbeauftragter Felix Lüter. „Insofern ist das sehr differenzierte und fachlich hochwertige Feedback von Seiten der Prüfer sehr wertvoll und hilfreich.“

Unternehmensgruppe als Vorreiter in der Immobilienbranche

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt veröffentlicht seit 2014 jährlich einen Nachhaltigkeitsbericht. Sie folgt dabei den internationalen Anforderungen nach der Global Reporting Initiative (GRI), dem branchenspezifischen Standard des GdW, und berücksichtigt die Anforderungen des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK). „Damit sind wir einer der Vorreiter in der deutschen Immobilienbranche in der Nachhaltigkeitsberichterstattung“, ergänzt Lüter. Als Bestandteil der Unternehmensstrategie wurde eine zielorientierte Nachhaltigkeitsstrategie auf Konzernebene entwickelt. „Um die Umsetzung koordiniert und geschäftsfeldübergreifend durchzuführen, haben wir ein Nachhaltigkeitsmanagementsystem implementiert und unsere Prinzipien zu den wesentlichen Themen definiert.“

Staatssekretär: „Preisträger gehen in Sachen Nachhaltigkeit voran“

Das Ranking ist eine transparente Bewertung von Nachhaltigkeitsberichten, in denen Unternehmen ihre ökologischen und sozialen Aktivitäten und Leistungen darstellen. IÖW und Future e.V. haben Bewertungskriterien erarbeitet und weiterentwickelt und so Pionierarbeit in der Definition unabhängiger Standards für gute Berichterstattung geleistet. Ziel ist es, zu einer besseren Vergleichbarkeit dieser Form der Unternehmenskommunikation beizutragen und Anreize für gutes CSR-Reporting zu setzen. Damit soll ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess in Richtung Nachhaltigkeit unterstützt werden. Das Ranking arbeitet unabhängig. Seit seinem Bestehen wird es überwiegend von öffentlichen Institutionen unterstützt. Rolf Schmachtenberg, Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium, gratulierte den Preisträgern: „Die prämierten Unternehmen gehen in Sachen Nachhaltigkeit voran. Durch ein transparentes Berichtswesen über ihre ökologische und soziale Verantwortung ermöglichen sie es ihren Kunden und Geschäftspartnern, ihre Leistungen klar einzuordnen und gegebenenfalls Verbesserungen einzufordern.“

Die Nachhaltigkeitsberichte der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt finden Sie im Internet unter https://www.naheimst.de/unternehmen/engagement/nachhaltigkeit/.
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