Dienstag, 19. September 2017


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DB Regio NRW bekommt Zuschlag für RB 27

Der neue Laufweg führt über den Flughafen Köln/Bonn

Köln, (lifePR) - Der Nahverkehr Rheinland (NVR) als Federführer dieses europaweiten SPNV-Vergabeverfahrens wird die Betriebsleistungen der Linie RB 27 auch in den kommenden Jahren von DB Regio NRW durchführen lassen. Dies beschloss der NVR-Vergabeausschuss in seiner heutigen Sitzung. Bereits vor einigen Tagen haben die Gremien der übrigen beteiligten SPNV-Aufgabenträger, die Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR (VRR) und der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord), der Vergabe zugestimmt.

Für die Strecke der RB 27 von Mönchengladbach über Köln Hbf nach Koblenz Hbf beträgt die Kernlaufzeit des Verkehrsvertrages sieben Jahre, von Dezember 2019 bis Dezember 2026. Hinzu kommen zwei Verlängerungsoptionen von je einem Fahrplanjahr. Dazu besteht ab Dezember 2023 eine jährliche Abbestelloption für den Abschnitt Mönchengladbach – Köln.

Das ausgeschriebene Leistungsvolumen liegt bei rund 2,4 Millionen Zugkilometern pro Jahr. Bereits zum Fahrplanwechsel im Dezember 2017 soll es erste Angebotsverbesserungen am Wochenende geben. Zudem gibt es ab Dezember 2019 auch Angebotsverbesserungen in den Tagesrandlagen werktags sowie eine Schließung von Angebotslücken.

Auf der Strecke der RB 27 wird es zu einem neuen Laufweg kommen: Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2019 fahren die Züge über den Flughafen Köln/Bonn. Der Grund dafür ist der Tausch des Laufweges mit der Linie RE 8. Das Angebot der DB Regio AG umfasst den Einsatz von Gebrauchtfahrzeugen, elektrischen Triebzügen des Typs ET 425, die im Vorfeld der Betriebsaufnahme noch eine umfassende Modernisierung im Sinne eines Re-Design erfahren. Die ET 425 sind bereits seit Jahren erfolgreich im Einsatz, beispielsweise auf der heutigen Linie des RE 8. Eine Aufwertung des Komforts für die Fahrgäste wird es durch eine neue Sitzpolsterung und eine Ausstattung mit Steckdosen geben. Zudem werden eine Videoüberwachung, automatische Fahrgastzählsysteme und Fahrgastinformationskomponenten installiert. Die Fahrzeuge sind geeignet für Bahnsteighöhen zwischen 38 und 76 Zentimetern. Bei einer Einfachtraktion haben die Züge 210 Sitzplätze, in Doppeltraktion erhöht sich die Kapazität auf 420 Sitzplätze.

 

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