Mittwoch, 22. Februar 2017


  • Pressemitteilung BoxID 69587

Friedrich Merz begrüßt Rettungspaket für die Banken: "Es wird gutgehen", aber ein ausgeglichener Haushalt 2011 ist "nicht mehr möglich"

(lifePR) (Berlin, ) Der Finanz- und Wirtschaftsexperte Friedrich Merz, Bundestagsabgeordneter der CDU, begrüßt das Rettungspaket der Bundesregierung für die Banken. Merz heute in der N24-Sendung "Links-Rechts": "Dieses Rettungspaket war richtig, nicht nur um die Finanzindustrie und die Sparer zu retten, sondern um möglichst die Folgen für die Volkswirtschaft einschließlich der Arbeitsplätze so gering wie möglich zu halten." Merz weiter: "Der Staat sagt, wir garantieren die Zahlungsfähigkeit der Banken untereinander und ist sich ziemlich sicher, dass das gutgeht. Ich glaube das auch. Es wird gutgehen."

Unabhängig von der aktuellen Finanzmarktkrise zeigt das Konjunkturbarometer in Deutschland laut Merz bis auf weiteres klar nach unten: "Wir sind am Ende eines lang anhaltenden konjunkturellen Aufschwungs. Wir haben den Höhepunkt der Konjunktur hinter uns. Wir sind in einem sich verstetigenden Abschwung. Wir steuern möglicherweise auf eine Rezession in einigen Ländern der Europäischen Gemeinschaft zu. Deutschland könnte dazu gehören. Das ist jetzt der normale Konjunkturzyklus. Der vorangegangene Aufschwung war so lang wie kaum einer vorher. Wir sind im normalen Konjunkturzyklus mal wieder auf dem Weg nach unten. Das wird jetzt allerdings verschäft durch die Finanzmarktkrise." Merz kritisiert in diesem Zusammenhang, dass es die Bundesregierung versäumt habe, den Aufschwung zur Haushaltskonsolidierung zu nutzen, was sich jetzt rächen werde: "Wir haben 1,5 Billionen Euro Staatsverschuldung. Wir sind selbst in guten Jahren nicht in der Lage gewesen, den Haushalt auszugleichen, was ich ziemlich problematisch finde. (...) Einen ausgeglichenen Bundeshaushalt 2011 halte ich für nicht mehr möglich." Laut Merz ist "die Gefahr nicht klein, dass durch die viel zu hohe Staatsverschuldung eines Tages die Neigung besteht, sich diese Staatsverschuldung mit Inflation vom Hals zu schaffen".

Frei zur Verwendung bei Nennung der Quelle!
"Links-Rechts" - immer dienstags um 23.30 Uhr auf N24.
Die komplette Sendung im Internet auf http://www.N24.de/Links-Rechts

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Studie: Fintech-Payment-Anbieter 2017

, Finanzen & Versicherungen, DISQ Deutsches Institut für Service-Qualität GmbH & Co. KG

Schneller, einfacher, komfortabler – im digitalen Zeitalter sind neue Zahlungslösungen gefragt. Entwickelt werden diese von Fintech-Anbieten...

Fondsgebundene Rentenversicherung überzeugte im Scoring

, Finanzen & Versicherungen, uniVersa Versicherungen

Die ascore Das Scoring GmbH aus Hamburg hat die Angebote an fondsgebundenen Rentenversicherungen am Markt untersucht. Bis zu 36 Kriterien aus...

Preiserhöhung fürs Konto nicht immer wirksam

, Finanzen & Versicherungen, ARAG SE

Erhöhen die Banken die Kontoführungsgebühre­n, müssen sie ihre Kunden schriftlich darüber informieren. Aber Achtung! Die ARAG Experten raten...

Disclaimer