Samstag, 27. Mai 2017


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Deutsche fordern Handeln der Kanzlerin in der Kundus-Affäre / Bürger sehen keine Schuld bei zu Guttenberg

N24-Emnid-Umfrage zur Kundus-Affäre

(lifePR) (Berlin, ) Obwohl Karl-Theodor zu Guttenberg seit Tagen im Kreuzfeuer der medialen Kritik steht, folgen die Bundesbürger den Vorwürfen gegen den jungen Verteidigungsminister nicht: 67 Prozent sind laut der aktuellen Emnid-Umfrage für den Nachrichtensender N24 der Ansicht, zu Guttenberg trage im Zusammenhang mit der Kundus-Affäre keinerlei Mitschuld. Nur 24 Prozent teilen die Kritik am neuen Minister.

Allerdings wünscht sich über die Hälfte der Befragten, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel eine aktivere Rolle bei der Aufklärung rund um die Geschehnisse vom 4. September übernimmt. In diesem Sinne äußern sich 51 Prozent der Befragten, wohingegen 45 Prozent finden, die Klärung sei in erster Linie Sache des Verteidigungsministeriums.

Darüber hinaus geben 71 Prozent an, sie hätten Verständnis für die Entscheidung des Bundeswehr-Oberst, den Befehl zum Bombardement zu geben. Damit folgt ein Großteil der Befragten der Argumentation, Angriffe seien gerechtfertigt, um einer Attacke des Gegners zuvorzukommen und das Leben der eigenen Soldaten zu schützen. 27 Prozent halten diese Argumentation für falsch.

Umfragezeitraum: 16.12.2009
Befragte: ca. 1.000
Fehlertoleranz: +/- 2,5

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