Dienstag, 12. Dezember 2017


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Startschuss für die Nahwärmeversorgung in Röthenbach a.d.Pegnitz

Energieeffiziente Wärmelösung mit Erdgas-BHKW

Nürnberg, (lifePR) - Mit dem Rohrleitungsbau von der Heizzentrale im Keller des Schulzentrums Geschwister Scholl in Röthenbach a.d.Pegnitz bis zum neu errichteten Seniorenheim fällt der sichtbare Startschuss für die Nahwärmeversorgung in Röthenbach an der Pegnitz. Ende November soll das Seniorenheim bereits mit Wärme aus dem Schulkeller versorgt werden.

Am 12. Oktober verschafften sich der Erste Bürgermeister von Röthenbach, Klaus Hacker, Waldemar Munkert, Geschäftsführer der Stadtwerke Röthenbach, sowie Bernd Glatzel, der als Projektingenieur im Auftrag der Stadtwerke Röthenbach das Projekt beim N-ERGIE Tochterunternehmen N-ERGIE Effizienz GmbH betreut, einen Eindruck von den ersten Arbeiten.

Für das geplante Nahwärmesystem wählten die Stadtwerke Röthenbach mit Unterstützung der N-ERGIE eine Lösung, die umweltfreundlich, versorgungssicher und wirtschaftlich ist und zudem einen Beitrag zur dezentralen Stromerzeugung in der Region leistet. Das Konzept sieht vor, dass bereits im Schulgebäude genutzte Heizkessel mit der energieeffizienten Kraft-Wärme-Kopplung kombiniert werden. Insgesamt investieren die Stadtwerke 1,25 Mio. Euro.

Die beiden mit Erdgas betriebenen Heizkessel werden von den Stadtwerken erworben und bilden ein zentrales Element der neuen Nahwärme-Erzeugungsanlage. Der Einbau eines dritten Kessels ist bereits geplant.

Als neues Element wird in den Sommerferien 2018 in der Heizzentrale des Geschwister-Scholl-Schulzentrums ein mit Erdgas betriebenes Blockheizkraftwerk errichtet. Mit einer elektrischen Leistung von rund 240 Kilowatt (kW) sowie einer thermischen Leistung von rund 370 kW kann es im besonders effizienten Kraft-Wärme-Kopplungsprozess (KWK) gleichzeitig Strom und Wärme erzeugen. Mit der erzeugten Strommenge von 1.600 Megawattstunden (MWh) könnten rechnerisch 450 Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgt werden. Die erzeugten 2.500 Megawattstunden Wärme entsprechen einem Jahresverbrauch von 140 Durchschnittshaushalten. Der Gesamtwirkungsgrad des Blockheizkraftwerks liegt bei 92 Prozent.

Vorgesehen ist, dass neben dem Seniorenheim auch das Schulzentrum mit Hallenbad, die Realschule, die Seespitzschule, zwei Kindergärten, die Karl-Diehl-Halle, zwei Mehrfamilienhäuser am Erlenplatz sowie das Neubaugebiet Steinberg II mit Nahwärme versorgt werden. Diese wird über eine insgesamt 1.500 Meter lange Nahwärmeleitung zu den Gebäuden transportiert. Besonders kurz ist der Weg des Stroms, da ein großer Teil des vom BHKW erzeugten Stroms direkt in der Schule genutzt wird und der Rest in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird.

Mit seinem neuen Nahwärmesystem punktet die Stadt Röthenbach auch ökologisch und spart jährlich 240Tonnen CO2 ein. Das System erfüllt alle gesetzlichen Anforderungen an die Wärmeerzeugung nach dem EEWärmeG. Dieses sieht vor, dass 50 Prozent der Wärme aus KWK stammen. In Röthenbach liegt er geplant sogar darüber.

Auch die künftigen Nutzer werden die Röthenbacher Nahwärme zu schätzen wissen, da die Investitions-, Instandhaltungs- und Wartungskosten gering sind. Beispielsweise entfallen die Gebühren für Kaminkehrer komplett. Der Platzbedarf im Haus ist minimal: Wärmeabnehmer benötigen weder Heizraum, Schornstein noch Heizöltank, sondern lediglich eine kompakte Übergabestation im Gebäude.

Projektpartner der Stadtwerke Röthenbach von der Planung des Nahwärmesystems bis zur Betriebsführung in den kommenden 20 Jahren ist die N-ERGIE Effizienz GmbH. Sie ist in der Region ausgewiesener Experte, wenn es um nachhaltige Wärmelösungen geht und berät zahlreiche Kommunen und Stadtwerke bei der Entwicklung und Umsetzung des passenden Wärmenetzprojekts. Besonderes Augenmerk legt die N-ERGIE Effizienz GmbH dabei auf dezentrale Modelle mit Fokus auf Erneuerbare Energien und Kraft-Wärme-Kopplung.

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