"Bienenweide" unter Stromleitung

Weltbienentag am 20.Mai / N-ERGIE unterstützt Imker

(lifePR) ( Nürnberg, )
Hans Haas ist Imker aus Leidenschaft: Seit fünf Jahren hält er zehn Bienenvölker rund um Schwaig. Vier davon hat er in Absprache mit der N-ERGIE Aktiengesellschaft unter der Hochspannungs-Stromleitung zwischen Schwaig und Diepersdorf aufgestellt.

Dem aber nicht genug: Unter der Leitung bewirtschaftet er eine Fläche von insgesamt 3.000 Quadratmeter. Mit Hilfe eines Landwirts entstand dort eine sogenannte „Bienenweide“. Bei der mehrjährigen Pflanzenmischung handelt es sich um eine speziell zusammengestellte regionale Blütenvielfalt, die Veitshöchheimer Bienenweide. Diese Mischung beinhaltet rund 64 ein-, zwei- und mehrjährige Wild- und Kulturarten wie Wiesensalbei, Großblütige Königskerze, Johanniskraut, Wilder Thymian und Hornklee.

„Die heutigen landwirtschaftlichen Nutzflächen werden vermehrt von Pflanzen dominiert, die Insekten und auch der Honigbiene kaum ausreichend Nahrung liefern“, sagt Hans Haas. „Abhilfe schaffen blütenreiche Saatmischungen, die ein reichhaltiges Angebot für Bienen, Wildbienen, Hummeln und Schmetterlingen bieten. Bienen können durch den Pflanzenreichtum und der daraus resultierenden Biodiversität leistungs- und widerstandsfähiger werden.“

Haas weiter: „Während der Imker in den Wintermonaten seinen Honigbienen in den geschützten Kästen Futter zuführt, nutzen die Wildbienen und Insekten die Bienenweide als Nahrungs- und Vorratsquelle in der warmen Jahreszeit und als Möglichkeit zum Überwintern.“

Weltbienentag: Engagement der N-ERGIE

Bienen und deren Gefährdung waren der Anlass für die Vereinten Nationen, im Jahr 2018 erstmals den Weltbienentag am 20. Mai auszurufen.

Das Engagement für Bienen und Insekten hat bei der N-ERGIE seit Jahren einen hohen Stellenwert: Der regionale Energieversorger setzt sich in seinem Netzgebiet für Artenvielfalt ein und leistet seit vielen Jahren einen aktiven Beitrag zum Schutz von Honig- und Wildbienen.

Ideale Lebensbedingungen im Wasserschutzgebiet

In den von ihr betreuten Wasserschutzgebieten, die insgesamt größer sind als das Stadtgebiet von Nürnberg, sorgt die N-ERGIE seit Jahrzehnten für extensive Bewirtschaftung und den kompletten Verzicht auf Pflanzenschutzmittel – ideale Lebensbedingungen für Bienen.

Allein im Wasserschutzgebiet Erlenstegen arbeitet die N-ERGIE mit sieben verschiedenen Imkern zusammen, die dort Bienenvölker halten. Auch in den Wasserschutzgebieten Ursprung und Ranna haben ortsan­sässige Landwirte und Bürger Bienenhäuser aufgestellt.

Blütenmischung für die Honigbiene rund um Solaranlagen

Auch abseits ihrer Wasserschutzgebiete trägt die N-ERGIE zum Wohl der Bienen bei: So säte sie beispielsweise rund um die Solarmodule ihrer Freiflächen-Anlage in Gnötzheim eine mehrjährige, insektenfreundliche Blütenmischung an und schaffte damit in ein reichhaltiges Angebot.
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