Am Sonntag feiern über 100 brandenburgische Museen mit 220 Aktionen den Internationaler Museumstag

(lifePR) ( Potsdam, )
Am 19. Mai 2019 feiern die Museen weltweit den 42. Internationalen Tag des Museums. In Brandenburg beteiligen sich über 100 Museen mit Ausstellungen, Festen, Sonderführungen und freiem Eintritt am Museumstag. Alle Aktionen sind auf dem Portal www.museumstag.de/programm des Deutschen Museumsbundes abrufbar. Hier kann sich jede*r, ob Brandenburger*in oder Tourist*in, darüber informieren, welche Veranstaltungen die Museen in der Nähe anbieten. Bequem lassen sich kleine abwechslungsreiche Besichtigungstouren zusammenstellen, denn die vielfältigen Angebote - Führungen, Lesungen, Konzerte, Filmvorführungen - laden zum Entdecken, Erleben, Diskutieren aber auch zum Entspannen und Genießen ein.

Highlights in Brandenburg

Am Internationalen Museumstag warten spannende Ausstellungen auf die Besucher*innen. Im Kloster Chorin berichtet ein neu eröffnete Teil der Dauerausstellung über den "Geistlichen Alltag der Mönche" im Zisterzienserkloster. Das Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR in Eisenhüttenstadt lockt mit einer Führungen durch die aktuelle Sonderausstellung zum Bauhausjahr „Alltag formen! Bauhaus-Moderne in der DDR“ zur Bauhaus-Rezeption in der DDR. Und im Rahmen des Fontane-Jubiläums beschäftigen sich mehrere Museum mit dem so eng mit Brandenburg verbundenen Literaten. Im Museum Neuruppin kann man die Leitausstellung des Fontanejahrs „fontane.200/Autor“ erkunden und um eigene Geschichten ergänzen. Auch die Druckwerkstätten des Museums laden zum Besuch ein. Höhepunkt ist das Gastspiel der musikalischen Literaturreihe „Lyrik ist Happening“ von Anne Munka rund ums Schreiben, Texten und Spielen. Im Museum und Galerie Falkensee präsentiert ein umfangreiches Begleitprogramm mit Film, Vortrag und Lesung zur Sonderausstellung "Brandenburger Notizen: Fontane – Krüger - Kienzle".  Und im Brandenburg-Preußen Museum Wustrau tanzen Schüler*innen bei "Hip Hop trifft Fontane".

Eine ganz außergewöhnliche Aktion zum Museumstag unternimmt die Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße in Potsdam zusammen mit den Partner aus dem Verbund "Kultur am Pfingstberg". In einer nur an diesem Tag zu sehende Fotoinstallation wird die Ortssituation nach der Öffnung der "Verbotenen Stadt" an zahlreichen Standorten der Nauener Vorstadt sichtbar gemacht. Zudem bietet die Gedenkstätte Rundgänge und Führungen zur Geschichte des einstigen Geheimdienstareals und seines ehemaligen zentralen Untersuchungsgefängnisses an. Einen besonderen Höhepunkt stellt die erstmalige Begehung der seit mehreren Jahren verhüllten "Villa Schlieffen" dar. Architekt Martin Putzmann und Bauingenieur Roland Schulze führen exklusiv durch das in der Zeit stehen gebliebene Gebäude und geben Auskunft zu seiner geplanten Nutzung als Kunstort. Neben dem inhaltlichen Programm bietet ein Büchertisch sowie das Gedenkstättencafé am Eingang des Besucherzentrums Möglichkeiten zum Verweilen und nette Gespräche.

Ausflüge zu Museumsfesten

Traditionell feiern mehrere Museen in  Brandenburg den Museumstag mit großen Festen. Das BARNIM PANORAMA Wandlitz lädt zur regionalen Schlemmermeile mit  Vegetarischem und Pikantem, Live-Musik, einer Theaterperformance und zum Besuch der Sonderausstellung "Die Große Liebe. Mehr als ein Gefühl" mit über 50 Objekten, die sich nicht nur den Facetten der Liebe widmet, ein. Kinder können basteln, Bogenschießen, Ponyreiten und historischen Traktoren, Motorräder und Feuerwehren bestaunen. Das Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte veranstaltet zum 7. Mal das Atlasfest. In diesem Jahr steht das Fest unter dem Motto BABYLON BABELSBERG und nimmt Bezug auf die aktuelle Sonderausstellung "Umkämpfte Wege der Moderne. Geschichten aus Potsdam und Babelsberg 1914-1945". Auf dem Gelände des Bauernmuseums Blankensee wird an diesem Museumstag im Lehmbackofen frisches Brot und Kuchen gebacken.

Mehr Informationen zum Internationalen Museumstag finden Sie unter www.museumstag.de.

Einen tagesaktuellen Bericht am 19.5. erhalten Sie unter 0179/5146636 (Arne Lindemann).
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