Samstag, 18. August 2018


  • Pressemitteilung BoxID 451139

19.000 US-Dollar Preisgeld gehen an den Designnachwuchs aus Köln

Kölner Design Preis der Prof. Dr. R.G. Winkler-Stiftung

Köln, (lifePR) - .
- Der 1. bis 3. Preis gehen der Reihenfolge nach an die Kölner Studenten Jens Standke (Kunsthochschule für Medien), Michael Marks (ecosign/Akademie für Gestaltung) und Marina Scheinberg (Köln International School of Design)
- Der Kölner Design Preis International geht an die beiden Studenten Thomas J. Pigott und Michael Rodriguez von der Philadelphia University, USA
- Die Ausstellung aller nominierten Arbeiten ist vom 1. bis 24. November 2013 im Museum für Angewandte Kunst Köln zu sehen

Heute Abend um 19 Uhr wird bereits zum sechsten Mal der "Kölner Design Preis der Prof. Dr. R.G. Winkler-Stiftung", der jährlich von der Köln International School of Design (KISD) mit großem Engagement organisiert wird, im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) verliehen. Der erste Preis, der mit 8.000 USDollar dotiert ist, geht an Jens Standke (Kunsthochschule für Medien), Michael Marks (ecosign/Akademie für Gestaltung) erhält mit dem 2. Preis 4.000 US-Dollar und Marina Scheinberg (Köln International School of Design) 3.000 US-Dollar für den 3. Preis. Sieger des "Kölner Design Preises International" sind Thomas J. Pigott und Michael Rodriguez von der Philadelphia University, die mit der Anreise und dem Aufenthalt nach Köln prämiert werden, um die Auszeichnung heute Abend persönlich entgegennehmen zu können.

Die diesjährige Jury war wieder hochkarätig besetzt: Stephan Ott (Chefredakteur der Zeitschrift Form), Angela Spizig (Bürgermeisterin der Stadt Köln), Dr. Petra Hesse (Direktorin des Museums für Angewandte Kunst Köln), Nils Holger Moormann (Designer und Geschäftsführer Nils Holger Moormann GmbH) sowie Dr. Ulrich Soénius (Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Köln im Geschäftsbereich Standortpolitik). Alle Nominierten durften der Jury ihre Abschlussarbeit im Rahmen von 15 Minuten persönlich präsentieren. Die international Nominierten präsentierten ihre Arbeiten per Video. "Ich bin begeistert über die rege Beteiligung und vor allem über die hervorragenden Leistungen des Designnachwuchses. Alle Sieger wurden in unserer Jurysitzung einstimmig gewählt. Ich freue mich nun auf die Ausstellung im MAKK, in der alle nominierten Arbeiten gezeigt werden", sagt das Jurymitglied Dr. Petra Hesse.

Der von der Prof. Dr. R.G. Winkler-Stiftung ausgelobte Kölner Design Preis zählt international zu den am höchsten dotierten Designnachwuchspreisen und würdigt herausragende Abschlussarbeiten von Absolventinnen und Absolventen von Designstudiengängen an Kölner Hochschulen. Der Preis ist damit ein sehr wichtiger Beitrag zur Förderung des Nachwuchses sowie zur weiteren Profilbildung Kölns als Designstandort von internationaler Bedeutung. Zusätzlich werden mit dem "Kölner Design Preis International" die besten Abschlussarbeiten einiger der renommiertesten internationalen Design-Hochschulen aus Belgien, Portugal, Taiwan, Brasilien, Korea und USA ausgezeichnet.

Die Preisträgerinnen und Preisträger und ihre Abschlussarbeiten Kölner Design Preis der Prof. Dr. R.G. Winkler-Stiftung:

1. Preis: Jens Standke (*1982, Kunsthochschule für Medien Köln) mit der Arbeit "Vinylaktiten / Vinylagmiten". In seiner Klang-Installation thematisiert Jens Standke die simultane Abbildung einer Chronologie in einer akustischen und skulpturalen Dimension: Schallplatten sind zu Hunderten übereinander geschichtet und bilden eine Skulptur in Form eines Tropfsteins. Zu jeder Schallplatte gibt es eine Audio-Datei als klangliches Pendant, die in einem gemeinsamen Arbeitsprozess mit dem Fräsen der Vinylplatten entstanden ist. Die besondere Leistung der Arbeit besteht in der komplexen Fragestellung, wie sich Zeit und Raum beeinflussen - ausgehend von dem Naturphänomen der Stalaktiten und Stalagmiten - und wie man dies in einer überzeugenden technologischen, künstlerisch-philosophischen Herangehensweise so transformiert, dass ein ästhetisch unerwartetes, skulptural-akustisches Produkt entsteht.

2. Preis: Michael Marks (*1985, ecosign/Akademie für Gestaltung Köln) mit der Arbeit www.beuyslab.de. Michael Marks hat eine Website entwickelt und gestaltet, die sich mit den Werken von Joseph Beuys und dessen Ideen und kunsttheoretischen Ansätzen befasst. Diese nehmen Bezug auf die aktuelle soziale, gesellschaftliche und politische Situation. Damit hat der Kölner Student es auf eine sehr intelligente Weise geschafft, das komplexe Werk von Beuys, durch eine spielerisch-narrative und interaktive Oberflächengestaltung, einer breiten Zielgruppe verständlich zu vermitteln.

3. Preis: Marina Scheinberg (*1985, Köln International School of Design) mit der Arbeit

"Orthostruct". Hierbei handelt es sich um eine Notfallorthese zur Stabilisierung und Immobilisierung des Handgelenks. Damit hat Marina Scheinberg zur massenhaften Erstversorgung von Patienten in Krisengebieten und Entwicklungsländern eine einfach zu handhabende Lösung mit großen sozialen Nutzen, für ein tatsächlich bestehendes Problem konzipiert. Aufgrund ihrer Designkonzeption kann die Notfallorthese leicht und kostengünstig in großen Mengen produziert, transportiert und einfach angewendet werden.

Anerkennungen mit einem Preisgeld von je 1.000 US-Dollar gehen an Tobias Fröhlich (ecosign/Akademie für Gestaltung Köln) für seine Arbeit "Filmischer Vorspann als Buchwerbung" - ein Vorspann zu dem Roman "Das Foucaultsche Pendel" von Umberto Eco; an Florina Trost (Köln International School of Design) für ihre Arbeit "Die Diktatur der Dinge" - eine qualitative Studie über das Automobil in der sozialen Distinktion und Jennifer Loser (Köln International School of Design) für die Arbeit "QuantifiedCare" - eine App mit Self-Trecking Tools für den Gesundheitsbereich sowie John McTaggert (Köln International School of Design) für die Arbeit "Analog Layer" - ein Roboter-Projekt für einen interaktiven Staubsauger.

Kölner Design Preis International:

Thomas J. Pigott (*1989) & Michael Rodriguez (*1991) von der Philadelphia University mit ihrer Arbeit "Repurposing". Das Team USA zeigt mit ihrer Arbeit einen Weg, wie man die wertvollen Hölzer von Wasserspeichern, die noch auf vielen amerikanischen Häusern stehen, sinnvoll recyceln kann. Aktuell werden diese in New York zum großen Teil abmontiert und das meist wertvolle Zedernholz vernichtet. Daraufhin haben sich die beiden Designer mit Public Furniture auseinandergesetzt und analysiert, wie sich Menschen an öffentlichen Orten verhalten. So haben sie für verschiedene Situationen Stadtmöbel gestaltet, die hauptsächlich aus dem wetterbeständigen Zedernholz der abmontierten Wasserspeicher gefertigt sind. Neben den schönen und sinnvoll entwickelten Details verfügt die Arbeit durchaus über eine poetische Dimension: Ein historisches New Yorker Element wird nicht entsorgt, sondern in ein neues New Yorker Element transformiert.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

So klingt Dresden! - Dresdner Philharmonie unterstützt Bürgersingen vor dem Kulturpalast

, Kunst & Kultur, Dresdner Philharmonie

Oberbürgermeister Dirk Hilbert lädt die Dresdnerinnen und Dresdner am 25. August zu einem gemeinsamen Bürgersingen vor den Kulturpalast ein....

Videoscreening-Reihe Fade into You - Episode LXXII

, Kunst & Kultur, Kunsthalle Mainz

Fade into You – Videoscreening-Reihe am 22/08 Episode LXXII Real Life Escape Games sind ein zeitgenössisches Freizeitphänomen, bei dem die...

Körperkunst auf Goethes Spuren

, Kunst & Kultur, Toskanaworld GmbH

Aller guten Dinge sind drei: am Samstag, den 25. August findet in der Toskana Therme Bad Sulza der dritte Bodypainting-Termin mit Mirko Gerwenat...

Disclaimer