Freitag, 24. Februar 2017


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Diesmal ein völlig anderes Hybrid-Konzept

Museum AUTOVISION zeigt Fahrzeug mit tauschbaren Antriebsmodulen

(lifePR) (Altlußheim, ) Bereits in den 1990er Jahren stellte die Fa. Opel (Rüsselsheim) ein Konzeptfahrzeug vor, welches durch seine neuartige Hybridtechnik aber auch durch eine völlig neue Innenraumaufteilung in der Kompaktfahrzeug-Klasse für große Aufmerksamkeit sorgte. Das Konzept "Opel Twin" entwickelte sich aus dem Grundgedanken heraus, dem Autokäufer die jeweils beste ökologische aber auch ökonomische Lösung darzubieten. Also wurde nach einem Konzept gesucht, welches die grundsätzlichen Vorteile der Hybridtechnologie beinhalten sollte. Gleichzeitig galt es jedoch, die bei den bisher angebotenen Hybridkonzepten vorherrschenden Nachteile wie höhere Kosten und Mehrgewicht zu vermeiden. Gelöst wurden diese Vorgaben vom Opel Entwicklungs- und Designerteam durch einen völlig neuen, bis dahin von der Automobilindustrie nicht beschrittenen Weg. Man entwickelte einfach gleich zwei austauschbare, unabhängig voneinander arbeitende Antriebseinheiten in Modulform. Für Kurzstreckenfahrten bot sich nun die batterieelektrische Lösung an. Ein mit zwei Radnabenmotoren à 14 PS bestücktes Wechselmodul mit einer Batteriekapazität von 29 kWh ermöglicht ein sehr ökologisches und ökonomisches Fahren bei einer Reichweite von über 200 Kilometern pro Ladung. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt hier 120 km/h. Der Antrieb des zweiten, für Langstreckenfahrten entwickelten Wechselmoduls ist ein 34 PS starker 3-Zylinder-Benzinmotor. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von nur 3,5 l /100 km kommt man pro 20 Liter-Tankfüllung knapp 600 Kilometer weit. Die Höchstgeschwindigkeit liegt hier bei 140 km/h.

Diese modulare Unterbringung aller Antriebsaggregate im Heck ermöglichte nun die Abkehr von der bis dato bei Personenwagen üblichen Raumkonzepten. Die sonst übliche " zwei plus zwei" -Sitzanordnung sollte nun einem "eins plus drei" -Konzept weichen. Statt vorne links nimmt der Fahrer nun in einem mittig angeordneten Einzelsitz Platz. Hier sitzt der Fahrer - statistisch gesehen - im Falle eines Unfalls am sichersten. Zudem entfallen durch diese Mittelposition länderspezifische Modell-Ausführungen (Rechts-/Linkslenkung). Im Fond können drei weitere Passagiere sitzen. Durch die Unterbringung von Motor und Getriebe im "Sandwichboden" ist auch in diesem Bereich des Innenraumes ein größeres Platzangebot gegeben.

Zu sehen ist das Opel Twin Konzept-Fahrzeug ab sofort in der Hybrid-Ausstellung des Museum AUTOVISION.

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