Kultur- und Kongresszentrum Stadthalle: Kundenorientierung und Effektivität im Wandel der Zeit

(lifePR) ( Mülheim an der Ruhr, )
Neuen und großen Herausforderungen hat sich die Stadthal-le Mülheim an der Ruhr in den letzten 15 Jahren gestellt. Das heutige Kultur- und Kongresszentrum – im Stil eines venezi-anischen Uferpalastes direkt an der Ruhr gelegen – verbin-det Tradition und Moderne auf hervorragende Weise. Bereits im Jahr 2002 hatte die Mülheimer Stadtmarketing und Tou-rismus GmbH (MST) den Betrieb und die Unterhaltung über-nommen. Seitdem sind Effektivität, die Erfüllung höchster technischer Anforderungen, die optimale Zielgruppenorien-tierung sowie Umweltaspekte verstärkt in den Fokus ge-rückt.

Ob Fest- und Theatersaal, Kammermusiksaal, Tagungsräume, Ruhrfoyer, Bistrolounge oder gar die Bühne selbst – Multifunktio-nalität wird groß geschrieben: Der Kunde ist König! In der Stadt-halle, die im vergangenen Jahr ihren 90. Geburtstag feierte, sind hochkarätige Events wie die „Stücke" oder das Klavier-Festival Ruhr regelmäßig zu Gast.

„Eine Besonderheit ist allerdings, dass sich seit dem Jahre 2004 der Anteil der Veranstaltungen aus dem Segment „Kultur" zu-gunsten des Segments externer Veranstaltungen, z.B. von Agen-turen und Gewerbe, verschoben hat", erläutert Inge Kammerichs, Geschäftsführerin der MST GmbH. Es galt schließlich, wegfal-lende Kultur-Events mit externen Veranstaltern zu kompensieren.

So gab es 2004 noch 87 Kultur-Veranstaltungen, im Jahr 2016 waren es 48. Der Anteil der Veranstaltungen externer Kunden erhöhte sich dagegen von 93 im Jahr 2004 und pendelte sich auf 154 im Jahr 2016 ein.

Dadurch zeigt die Umsatz-Zusammensetzung eine deutliche Veränderung auf: Während die Kultur 2004 noch 71 Prozent des Umsatzanteils ausmachte, liegt er 2016 noch bei 38,5 Prozent.

Die durchgeführten Veranstaltungen steigerten sich von 191 Veranstaltungen im Jahr 2004 auf schließlich 226 Veranstaltun-gen im Jahr 2016.

Besondere Aussagekraft hat die Entwicklung in der Raumbele-gung: Von 2004 bis 2016 ist ebenfalls ein kontinuierlicher Auf-wärtstrend festzustellen: von 496 im Jahre 2004 bis 840 im Jahr 2016. Dabei hat sich die Stadthalle neu aufgestellt, die Mobilität im Haus hat sich verändert. Eine Veranstaltung verlangt gleich mehrere Raumbelegungen, was mit einem erhöhten und an-spruchsvolleren Planungsaufwand einhergeht, als bei einer ein-fachen Belegung des Theatersaals. Die Angebotsgestaltung so-wie der Planungs- und Konzeptionsaufwand sind erheblich ge-stiegen. Seit 2014 bietet die Stadthalle den Kunden zudem den Service mit der Innenansicht über GoogleMaps für die Räume im Erdgeschoss. Die Vermarktung der Stadthalle erstreckt sich so-wohl auf den Printbereich in Fachmagazinen und Location-Katalogen, als auch auf den Online-Bereich. Im Oktober 2016 präsentierte sich der historische Veranstaltungsort außerdem auf der Messe „Locations".

Top Ten-Position

Das Engagement wurde honoriert: Seit 2012 erreichte die Stadt-halle stets einen Platz unter den Top Ten von rund 80 bis 100 Locations in der Kategorie „Besondere Eventlocation" und „Be-sondere Tagungslocation". 2013 belegte sie gar den 2. Platz als „Besondere Eventlocation".

Technische Investitionen

Das alte, wenig flexible und bedienungsintensive Wegeleitsystem zur Bespielung der vier Bildschirme im Eingangsfoyer ist durch eine neue, multimediale Variante ersetzt worden. Auf den neuen Zuspielern können neben Bildern auch Videos, pdf´s und Power-point-Präsentationen gezeigt werden. Die einzelnen Zuspieler sind nicht mehr in ihrem Layout fixiert, sondern können individuell inhaltlich und zeitlich gesteuert werden.

Auch in der Videotechnik gab es einen Wandel: Nachdem lange Jahre im Präsentationsbereich das Format 4:3 und als Signal-übergabe VGA der etablierte Standard war, ist nun ein Wechsel hin zu FullHD im Format 16:9 und HDMI deutlich bemerkbar. Alte Projektoren und LapTops sind dieser Anforderung nicht ge-wachsen. Die Stadthalle steht hier vor einer neuen Herausforde-rung mit dem Stand der Technik Schritt zu halten.

In einem neuen digitalen Ton-Mischpult ist eine Vielzahl von Hilfsmitteln zur Tonverarbeitung integriert. Daher entfällt der zu-sätzliche Aufbau von Equalizern, Kompressoren, Effektgeräten und ähnlichem und zusätzlich kann es nahezu vollständig mittels iPad bedient werden.

Es ist geplant, wesentliche Bereiche der Veranstaltungs-Licht-Technik von bisher konventionellem Glühlicht auf modernes LED-Licht umzustellen. Hierzu werden im Jahr 2017 verschiede-ne Produkte unterschiedlicher Hersteller getestet werden. Eine Schwierigkeit dabei ist, die Natürlichkeit des Glühlichts in glei-cher Qualität mit LED-Scheinwerfern zu erhalten.

Aufwendige bauliche Projekte

Nach der Sanierung der Rotunde im Jahr 2014 inklusive der von außen repräsentativen Rotundensäulen, welche durch die Firma KADDI-LACK Die Dortmunder Lackmanufaktur verschönert wur-den, erfolgte im Sommer 2016 nach fast 12-monatiger Planung der Austausch der Kälterzeugung in einer äußerst anspruchsvol-len Zeitschiene: den Sommerferien. Die knapp 30 Jahre alten Kältemaschinen wurden hierbei gegen hochmoderne, energieef-fiziente Maschinen mit einer Kälteleistung von 2 x 295 KW unter Fachplanung der medl GmbH gemeinsam mit dem Team der Stadthalle ausgetauscht. Durch die neue Anlage wird nur 50 % Leistung gefordert, aber die doppelte Effizienz erreicht.

Das Ziel der Nachhaltigkeit wurde mit weiteren verschiedensten Baumaßnahmen und u.a. dem Austausch von Leuchtmitteln ver-folgt. Die Stadthalle nimmt am Projekt ÖKOPROFIT® der Stadt Mülheim an der Ruhr teil.

Mit den all diesen Maßnahmen und unter Beachtung der neues-ten Trends der Veranstaltungswirtschaft bezüglich Demografie, Mobilität und Nachhaltigkeit ist das Kultur- und Kongresszentrum Stadthalle Mülheim an der Ruhr für die Anforderungen der Zu-kunft gut aufgestellt.
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