Eurozone: Konjunkturbarometer zeigt Stabilisierung

Marktrückblick

(lifePR) ( Luxembourg, )
Zum Wochenanfang zeigten die Einkaufmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe in Deutschland wie auch in der Eurozone eine leichte Verbesserung gegenüber der Vorperiode an. Mit Werten von 43,5 Punkten für Deutschland und 47,0 Punkten für die Eurozone handelte es sich aber vielmehr um eine Stabilisierung auf niedrigem Niveau.

Enttäuschend waren dagegen die jüngsten Zahlen aus den USA. Hier fiel der ISM für das verarbeitende Gewerbe mit 49,1 Punkten unter die kritische Marke von 50 Punkten. Der Konsens hatte dagegen auf einen Wert auf dem Niveau des Vormonats gehofft (51,2 Punkte).

Zur Wochenmitte bestätigten die Einkaufsmanagerindizes für den Dienstleistungsbereich in der Eurozone wie auch in Deutschland den durch das verarbeitende Gewerbe angedeuteten Trendwechsel. Beide Werte konnten die Markterwartungen übertreffen und stellten gleichzeitig eine minimale Verbesserung gegenüber der Vorperiode dar. Gleiches galt für die USA, wo der ISM für den Dienstleistungsbereich mit 56,4 Punkten den Konsens deutlich übertreffen konnte. Konterkariert wurden diese positiven Frühindikatoren allerdings durch die am Donnerstag vermeldeten Auftragseingänge der Industrie in Deutschland, wo der Rückgang um 2,7 Prozent gegenüber dem Vormonat die Erwartungen deutlich verfehlte. Zum Wochenschluss vermeldeten die USA schließlich nur 130.000 neu geschaffene Stellen für den Monat August. Der Markt hatte mit einem Zuwachs von 159.000 Stellen gerechnet.

Der Preis für ein Barrel Öl der Sorte Brent stieg auf 61,54 US-Dollar. Der US-Dollar wertete gegenüber dem Euro um 0,32 Prozent ab. Beim japanischen Yen betrug das Minus sogar 0,91 Prozent.

In einem freundlichen Aktienmarktumfeld konnten insbesondere Europa und die Schwellenländer deutlich zulegen, gefolgt von den USA sowie dem Schlusslicht Japan. Sowohl in den USA als auch in Europa schnitten Value-Aktien besser ab als ihre Growth-Pendants. Nebenwerte erzielten in beiden Regionen eine Underperformance. Auf Sektorebene dominierten in den USA die Segmente Energie, Zyklischer Konsum und IT, während Rohstoffe und Versorger zurückblieben. In Europa zeigten die Sektoren IT, Zyklischer Konsum und Finanzwerte relative Stärke. Underperformer waren Versorger, Kommunikationsdienstleister sowie Gesundheitswerte.

Im Rentenbereich erlitten Staatsanleihen und Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating Verluste. Hochzinsanleihen verzeichneten dagegen ein kleines Plus. Den größten Wertzuwachs erzielten aber Lokalwährungsanleihen aus den Schwellenländern.

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