Sonntag, 24. September 2017


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Europa wächst!

Marktrückblick

Luxembourg, (lifePR) - In der vergangenen Woche veröffentlichte eine Vielzahl an Ländern in Europa ihre BIP-Zahlen für das zweite Quartal 2017. Im Vergleich zum Vorquartal konnten dabei Tschechien (+2,3 Prozent), Schweden (+1,7 Prozent) und Rumänien (+1,6 Prozent) am stärksten zulegen. Auch der Zuwachs in Deutschland kann sich mit +0,6 Prozent sehen lassen, obwohl der Wert hinter den Erwartungen lag. In China zeigten sich die Industrieproduktion und die Einzelhandelsumsätze indes schwächer. Bei der Industrieproduktion kam es zu einer Verlangsamung auf 6,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch die Einzelhandelsumsätze gingen in der Jahresrate von 11,0 Prozent auf 10,4 Prozent zurück. Die Neukreditvergabe legte hingegen deutlich zu und erreichte den höchsten Stand seit 2013 und auch bei den Investitionen stabilisierten sich die Werte bei den Privatunternehmen, während die Staatsunternehmen ihr Engagement nach ihrer zuletzt starken Expansion wieder zurückgefahren hatten. In den USA legte der Einzelhandel im Juli überraschend deutlich um 0,6 Prozent zu. Auch die beiden Vormonatswerte wurden nach oben revidiert. Positiv entwickelte sich zudem der New York-Fed Index. Dieser machte einen Satz von 9,8 auf 25,2 Punkte und erreichte damit den höchsten Stand in knapp drei Jahren. Dennoch lässt sich die gute Nachrichtenlage nicht auf die US-Politik übertragen. Die anhaltenden Querelen schüren zunehmend die Sorge an den Finanzmärkten, dass die erhoffte Wirtschaftsbelebung unter der neuen Administration ausbleibt.

Der Preis für ein Barrel Öl der Sorte Brent legte in der vergangenen Handelswoche um etwa 1,5 Prozent zu. Auf Wochensicht notierte der US-Dollar zum Euro um etwa 0,4 Prozent fester und auch der japanische Yen gewann zum Euro (etwa 0,7 Prozent).

In diesem Umfeld entwickelte sich der europäische Aktienmarkt, gefolgt von US-amerikanischen und japanischen Titeln, am besten. Innerhalb Europas zeigte die Eurozone eine deutliche Outperformance und auch Titel aus den Emerging Markets legten signifikant stärker zu als Werte aus den Industrie-nationen.

In Europa entwickelten sich die Sektoren Versorger, Grundstoffe und IT überdurchschnittlich. Eine Underperformance zeigten hingegen die Bereiche Energie, Öl & Gas und Telekom auf. In den USA gehörten die Aktien aus den Sektoren Versorger, Grundstoffe und nicht-zyklischer Konsum zu den größten Gewinnern. Auf der anderen Seite waren die Bereiche Energie, Telekom und zyklischer Konsum am schwächsten. Kleinkapitalisierte Werte (Small Caps) schnitten gegenüber Large Caps in Europa besser und in den USA wiederholt schlechter ab. Hinsichtlich der Investmentstile „Value“ und „Growth“ zeigte sich in Europa und den USA abermals eine Outperformance des Growth-Segments.

Im Rentenbereich entwickelten sich Hochzinsanleihen am besten. Es folgten Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating und europäische Staatsanleihen. Währungsgesicherte US-Staatsanleihen schlossen die Handelswoche etwas besser ab als europäische Staatsanleihen und Anleihen aus den Schwellenländern zeigten sogar eine deutliche Outperformance.

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