Sonntag, 24. September 2017


Osterloh: Die Jobs bei VW sind auch 2010 sicher

Betriebsrat plädiert für Vertragsverlängerung mit Winterkorn

Wolfsburg, (lifePR) - Die weltweit 360.000 Arbeitsplätze des Autoherstellers Volkswagen sind nach Aussage von VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh auch im kommenden Jahr sicher. "Die VW-Jobs sind sicher. Auch 2010", sagte Osterloh dem am Donnerstag erscheinenden Magazin auto motor und sport. "Uns geht es besser als unseren Mitbewerbern. Es gibt bei Volkswagen keinen Grund, sich um die Beschäftigung Sorgen zu machen. Daran arbeiten Betriebsrat und Unternehmen kontinuierlich. Vorstand und Arbeitnehmervertreter haben sich darauf geeinigt, dass Wirtschaftlichkeit und Beschäftigungssicherung gleichrangige Unternehmensziele sind. Das nehmen beide Seiten sehr ernst."

Auch für die Folgejahre hofft Osterloh, dass es keinen Abbau von Arbeitsplätzen geben wird. "Unser Thema Nummer eins ist immer die Sicherung von Standorten und Beschäftigung. Da sind wir erfolgreich unterwegs, weil wir uns besser in der Krise behaupten als andere. Wir wollen deshalb auch zeitnah, spätestens im nächsten Jahr, mit dem Unternehmen den Beschäftigungssicherungstarifvertrag, der 2011 auslaufen würde, verlängern." Die Voraussetzungen dafür seien gut. "Nehmen Sie unsere Kollegen in Wolfsburg. Die mussten dieses Jahr richtig kräftig anpacken, um die Lieferzeiten für die Kunden möglichst kurz zu halten." Allein in Wolfsburg habe der Betriebsrat mit dem Unternehmen 44 Sonderschichten vereinbart. "Davon stehen uns noch acht bis Weihnachten ins Haus. Und wegen der guten Kundennachfrage wird auch die Weihnachtspause nur kurz sein. Der erste freie Werktag ist der 21. Dezember. Und am 4. Januar geht es schon wieder los."

Osterloh plädiert für eine rasche Vertragsverlängerung mit VW-Konzernchef Martin Winterkorn. "Wir haben mit Sicherheit einen der begehrtesten Auto-Manager weltweit an der Spitze unseres Konzerns. Er ist ein Teamplayer, der gemeinsam mit der Belegschaft ganz an die Spitze der Automobilindustrie will. Wir als Arbeitnehmer wollen deshalb, dass er weitere fünf Jahre an Bord bleibt. Auch das ist ein Beitrag zur Beschäftigungssicherung. Wenn es allein nach mir gehen würde, dann verlängern wir den Vertrag gleich in der nächsten Aufsichtsratssitzung."

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