Donnerstag, 23. Februar 2017


Absatz der BMW M GmbH geht stark zurück

BMW-Tochter dennoch profitabel / Kein Abbau von Arbeitsplätzen / Neues Einstiegsmodell auf Einser Basis / Marktstart Frühjahr 2011

(lifePR) (München, ) Die teuren Sportfahrzeuge der BMW-Tochter M GmbH können sich nicht vom Abwärtstrend abkoppeln. Unternehmenschef Kay Segler rechnet für 2009 mit einem deutlichen Absatzrückgang, will aber die knapp 500 Mitarbeiter an Bord halten und plant keinen Stellenabbau. "Der gesamte Automarkt wird derzeit immer noch richtig gerupft, auch das Segment der hochmotorisierten Fahrzeuge. Mit zwei Modellen, die weiter im Lebenszyklus fortgeschritten sind, gilt das auch für uns", sagte M-Chef Segler dem Magazin auto motor und sport. Dabei handelt es sich laut Segler um die beiden Auslaufmodelle M5 und M6. "Eine richtige Erholung auf den Weltmärkten ist noch nicht zu spüren, und unsere Neuheiten - der X5 M und X6 M - sind erst seit 24. Oktober im Handel."

Deshalb werde der Absatz 2009 stark zurück gehen. "Im vergangenen Jahr haben wir 24.000 M-Modelle abgesetzt, dieses Jahr werden es deutlich weniger sein. Aber wir werden keine Autos in den Markt drücken." Aufgrund von Kostenreduzierungen arbeite die BMW M GmbH dennoch kostendeckend. "Wir arbeiten profitabel. Und haben uns ein neues Fitnessprogramm auferlegt, um noch effizienter zu arbeiten." Dabei habe man doppelte Tests von Bauteilen bei Lieferanten und BMW abgeschafft und werde nun das Insourcing verstärken, "etwa beim Thema Sitzentwicklung; hier können wir gut auf die Erfahrung und Baukästen im Konzern zurückgreifen, statt alles neu erfinden zu lassen. Wir trimmen unsere Kosten an jeder Stelle - bis hin zur Abmietung von Gebäuden, um unseren Fixkostenblock zu reduzieren. Dafür rückt die Mannschaft gerne näher zusammen. Damit sichern wir die Arbeitsplätze", betont Segler. "Wir beschäftigen knapp 500 Mitarbeiter. Und diese Personalstärke wollen wir auch halten."

Um beim Absatz wieder zuzulegen, kündigt Segler ein neues Einstiegsmodell auf Basis des Einser an. "Ich will das klare Signal setzen, dass BMW M finanziell erreichbar sein muss. Deswegen prüfen wir derzeit intensiv, auf Basis der heutigen BMW Einser-Reihe auch eine M-Variante zu bringen." Schon in weniger als zwei Jahren soll der M1 auf den Markt kommen. "Wir wollen im Frühjahr 2011 den Verkauf starten. Im Fahrverhalten wäre dieses Modell natürlich noch dynamischer als die stärkste Serienmotorisierung, der 135i."

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