Gender seating: Hier sitzen Frauen richtig

Kleine Unterschiede - große Ansprüche

(lifePR) ( Leopoldshöhe, )
In Deutschland ist alles genormt - vom Zirkel bis zur Schuhsohle. Selbst Bürostühle unterliegen einem strengen Regelwerk. Hinter DIN 4551 verbirgt sich der standardisierte Einheitsdrehstuhl, konzipiert für Personen mit einer Körpergröße von 165 bis 178 Zentimetern. "Genau hier liegt jedoch das Problem", betont Dipl.-Ing. Dirk Steinhage, Geschäftsführer des Büromöbel-Onlineshops moebelshop24, der als großen Schwerpunkt ergonomische Arbeitsplatzlösungen unter der Plattform www.das-ergonomische-buero.de anbietet, und erklärt: "So weisen Frauen und Männer allein schon durch ihre anatomischen und biologischen Unterschiede ein ungleiches Sitzverhalten auf. Wenn man dazu noch bedenkt, dass die Durchschnittsgröße bei Frauen in Deutschland gerade mal bei 165 Zentimetern liegt, gehen Sitzbedürfnisse zulasten der Bürodamen." Experten gehen davon aus, dass unbequeme Sitzlösungen kalte Füße oder auch Bindegewebsschwäche hervorrufen. Seit Kurzem diskutieren verschiedene Fachkreise über eine Frauen-Drehstuhl-Norm, die stärker auf die geschlechterspezifischen Besonderheiten eingehen und Bürokrankheiten vorbeugen soll.

Wahl des Bürostuhls beachten

Frauen sind anatomisch anders konzipiert als Männer. Ihr Körperbau, der Stoffwechsel und die Organfunktionen unterscheiden sich deutlich von denen ihrer männlichen Zeitgenossen. Da ihr Körperschwerpunkt tiefer liegt und das Becken nach vorne neigt, tendieren sie eher zum Hohlkreuz. Langes Sitzen erhöht bei Frauen beispielsweise den Druck in den Venen, die inaktive Muskel-Venen-Pumpe transportiert das Blut nicht mehr zurück und versackt im Bein. Weil Männer meist muskulösere Schenkel besitzen, kennen nur wenige das Problem geschwollener Beine. Gängige Sitzgelegenheiten berücksichtigen diese unterschiedlichen Belastungen leider nicht und forcieren daneben weitere Beschwerden wie Nacken- und Rückenprobleme. "Sogenannte Frauenstühle können eine gute Alternative zu gängigen Modellen darstellen", weiß Dirk Steinhage, der in seinem Onlineshop einen kostenlosen Fachberatungsservice anbietet.

Dreidimensionale Sitzlösung

Um der Benachteiligung durch einheitliche Bürostühle entgegenzuwirken, gibt es beispielsweise den Lady Chair. "Dieser passt sich durch patentierte Techniken den spezifischen Sitzgewohnheiten von Frauen an", erwähnt der Möbelexperte. Diese speziell entwickelten Bürostühle verfügen über eine Polsterung, die besonders weich und verkürzt für ein angenehmes Sitzklima sorgt und die Blutzirkulation in den Beinen unterstützt. Dynamische Sitzflächen sowie Rückenlehnen entsprechen den menschlichen Bewegungsabläufen. Durch das aktive Sitzen werden die Bandscheiben automatisch mit lebenswichtigen Nährstoffen versorgt. Ähnlich einem Gymnastikball versetzt die 3-D-Lösung den gesamten Körper in einen natürlichen Spannungszustand. "Dadurch wird zusätzlich das gesamte Bindegewebe der Frauen gestärkt und Cellulite vorgebeugt", sagt Dirk Steinhage und rät abschließend: "Für Männer gibt es ebenfalls spezielle Stuhlmodelle. Eine Vertiefung in der Mitte der Sitzfläche verringert zum Beispiel den Druck auf die Hoden und fördert eine bessere Durchblutung." Egal ob Mann oder Frau, eine optimale und gesunde Sitzhaltung steigert automatisch das Wohlgefühl und damit auch die Produktivität am Arbeitsplatz.

Weitere Informationen unter www.das-ergonomische-buero.de
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