Reisezeit gleich Einbruchszeit

(lifePR) ( Wiesloch, )
In der anstehenden Reisezeit haben Diebe wieder Hochkonjunktur. Wie sich Urlauber gegen finanzielle Verluste aus Einbrüchen absichern können und was sie dabei – auch bei Facebook, Twitter & Co – beachten sollten.

Sommer, Sonne, Strand und Meer – daran denken die meisten Deutschen, wenn sie in den Urlaub fahren. Nicht jedoch daran, dass ihre Wohnung leer steht und Einbrecher meist leichtes Spiel haben. Die aktuelle Kriminalstatistik 2010 belegt: Einbrüche sind im Vergleich zum Vorjahr um 6,6 Prozent auf rund 122.000 gemeldete Fälle gestiegen. Deshalb sollten Urlauber vor ihrer Reise – neben den üblichen Sicherheitsvorkehrungen - auch ihren Versicherungsschutz überprüfen.

„Um den finanziellen Schaden eines Einbruchs abzusichern, ist eine gute Hausratversicherung wichtig“, sagt Michael Schwarz, Produktmanager Sachversicherungen beim unabhängigen Finanz- und Vermögensberater MLP. Die meisten Tarife decken die Wiederbeschaffung von gestohlenen Gegenständen. Der Versicherte bekommt dann die betroffenen Gegenstände zum Neuwert ersetzt. Dennoch gibt es große Unterschiede bei den Policen.

Grobe Fahrlässigkeit auch in sozialen Netzwerken
„Versicherte sollten darauf achten, dass auch grob fahrlässig verursachte Schäden zu 100 Prozent abgesichert sind“, sagt Schwarz. Andernfalls kann die Versicherung im Schadensfall die Leistung kürzen – so zum Beispiel, wenn Urlauber zu Hause aus Versehen das Fenster offen lassen. Nicht zu unterschätzen sind auch soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter & Co. Viele Mitglieder posten, wohin und in welchem Zeitraum sie in den Urlaub fahren – und vergessen dabei, dass auch Einbrecher diese Informationen nutzen. Ein entsprechendes Rechtsurteil gibt es zwar noch nicht, aber die Versicherung wird im Einzelfall prüfen, ob auch hier grob fahrlässig gehandelt wurde – also, ob nur die engsten Freunde über die Abwesenheit informiert wurden oder ob die Information auch unbekannten Personen zugänglich war.

Versicherungssumme angemessen festlegen
Nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft sind nicht nur die Einbruchsfälle, sondern auch die durchschnittlichen Kosten eines Einbruchs gestiegen. Grund: Im Fokus stehen vor allem Einfamilienhäuser und Villen. Dabei haben es Diebe bei ihren Raubzügen insbesondere auf teuren Schmuck, Bargeld und hochwertige Elektronikgeräte abgesehen. „Deshalb ist es wichtig, die Versicherungssumme angemessen festzulegen“, sagt Schwarz.

Um die passende Absicherung zu ermitteln, gibt es zwei Möglichkeiten. Zum einen kann der Wert nach der Wohnfläche ermittelt werden. Dabei wird pro Quadratmeter üblicherweise eine Versicherungssumme von 650 bis 700 Euro zu Grunde gelegt. Bei einer 120 Quadratmeter großen Wohnung würde das beispielsweise eine Summe zwischen 78.000 und 84.000 Euro bedeuten. Zum anderen kann die Gesamtsumme des Hausrats als Basis für die Versicherungssumme dienen. Die meisten Versicherer haben dafür einen speziellen Ermittlungsbogen.

Übrigens hängt die Prämie für eine Hausratversicherung neben der Versicherungssumme auch davon ab, in welcher Tarifzone sich das Haus oder die Wohnung befindet und aus welchem Baumaterial das Gebäude besteht. Dabei wird unter anderem berücksichtigt, ob sich der zu versichernde Hausrat beispielsweise in einem massiven Betonhaus befindet oder in einem weniger sicheren Holzhaus.

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