Donnerstag, 24. August 2017


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Expo Real-Zwischenbilanz: Eine Messe wie Speed-Dating

Wirtschaftsminister Posch lobt "professionellen Auftritt" derMittelhessen

München, (lifePR) - Die Expo Real, europaweit größte Messe für Gewerbeimmobilien und Investitionen, ist nicht nur ein Ort für Geschäftsanbahnung und Netzwerken - sie ist auch Nachrichtenbörse und wichtige Bühne für die Politik. "Professionell" präsentiere sich die Wirtschaftsregion Mittelhessen mit ihrer facettenreichen Wirtschaft den Messebesuchern und damit potenziellen Investoren aus der ganzen Welt, lobte Hessens Wirtschaftsminister Dieter Posch den "tollen Mittelhessenstand". Der Minister stattete der Region am heutigen Mittwoch einen Besuch ab. Zuvor war er Podiumsgast beim 3."Hessen-Dialog mit der Immobilienwirtschaft", bei dem die Hessen Agentur Experten aus der Immobilienbranche mit Vertretern der Hessischen Regionen zusammenbringt. Mittelhessen war durch seinen Regionalmanagementverein vertreten, dessen Geschäftsführer Dr. Matthias Leder unter anderem auf die hohen Bauvolumina bei derzeit realisierten Neubauprojekten und die vielen Konversionsflächen in der Region aufmerksam machte. Beim anschließenden Standbesuch wiesen mehrere Unternehmen und Wirtschaftsförderungen Minister Posch auf die bestehenden Defizite bei der Breitbandversorgung in der Region hin.

IMAXX wird bundesweit tätig

Neuigkeiten gab es auf der Messe von der Gießener IMAXX Gesellschaft für Immobilien-Marketing mbH: Zusammen mit der WGZ Bank (Westdeutsche Genossenschafts-Zentralbank) unterzeichnete man den Gesellschaftervertrag für die IMAXX Düsseldorf. Die IMAXX Düsseldorf ist eine überregional tätige Maklergesellschaft, die sich auf das Vermakeln gewerblicher Immobilien spezialisiert. Das Angebot richtet sich neben der genossenschaftlichen FinanzGruppe auch an institutionelle Anleger wie Versicherungen und Fonds sowie an gewerbliche Investoren. Jochen Ahl, Geschäftsführer der IMAXX Holding, zeigt sich erfreut, dass mit dem Standort Düsseldorf der Lückenschluss zu den bisherigen Standorten Berlin, Hamburg, Frankfurt und München gelungen ist: "Dadurch sind wir in der Lage, den Kunden der Volksbanken und Raiffeisenbanken bundesweit interessante Objekte anbieten zu können. Wir sehen hier großes Wachstumspotenzial."

Auch die weiteren Standteilnehmer berichten an Tag zwei der Expo von interessanten, teilweise viel versprechenden Gesprächen. Dr. Alexander Saring und Rainer Velmeden, Geschäftsführer des Gießener Unternehmens bauWerk - Gesellschaft für Projektberatung und Baumanagement mbH, freuten sich über das große Interesse an ihrem selbst entwickelten Analyse-Programm für Immobilien: "Mit diesem Bestands- und Potentialcheck können wir gezielt marktorientierte Revitalisierungs- oder Sanierungskonzepte für in die Jahre gekommene Immobilien anbieten", erläutert Velmeden. Auch beim Leitthema der diesjährigen Expo Real, der Nachhaltigkeit, ist das Unternehmen laut Saring auf der Höhe der Zeit. Als Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen lasse man dort derzeit den ersten Consultant ausbilden. Die DGNB hat auf der Expo Real die ersten Zertifikate für nachhaltige Stadtquartiere verliehen.

Petra Stuhlmann von der Wirtschaftsförderung der Stadt Gießen zieht nach dem zweiten Messetag eine vorsichtig optimistische Zwischenbilanz. Viele Anfragen habe es aus den Bereichen Einzelhandel sowie Senioren- und Studierendenwohnheime gegeben. Die Stadt vermarkte auf der Messe außerdem gezielt Logistik- und Konversionsflächen, die wie das ehemalige US-Depot in Gießen-Rödgen großes Entwicklungspotenzial besäßen, so Stuhlmann.

Der Vogelsbergkreis beteiligt sich mittlerweile zum siebten Mal an dem Gemeinschaftsstand, der in öffentlich-privater Partnerschaft (ÖPP) vom Regionalmanagementverein MitteHessen e.V. organisiert und vom Land Hessen aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert wird. Für Wirtschaftsförderer Hartmut Greb ist gerade das Miteinander von Unternehmen sowie Kommunen und Landkreisen der Region ein großes Plus dieses Konzepts: "In diesem Kreis stieß das Projekt Porta Vulkania in Alsfeld auf viel Interesse, für das derzeit die Förderanträge laufen." Dabei handele es sich um eine Kombination aus einem Selbstvermarkterzentrum für regionale Lebensmittel mit einem Science Parc zur Entstehungsgeschichte des Menschen. Im Bereich Logistikflächen verzeichnet Greb ein steigendes Interesse von Messebesuchern. "Möglicherweise wirkt sich hier aus, dass im Rhein-Main-Gebiet und rund um Bad Hersfeld geeignete Flächen mittlerweile Mangelware sind."

Die Hans Dönges GmbH aus Biebertal nahm zum dritten Mal als Aussteller am Gemeinschaftsstand Mittelhessen an der Expo teil. Mit dem Ergebnis ist Geschäftsführer Alexander Dönges vollauf zufrieden: "Die Messe ist wie Speed-Dating. Es gibt viele Kontakte, die auf die Schnelle funktionieren" Auch in diesem Jahr habe man viel versprechende Gespräche mit Bauherren, Architekten und Projektentwicklern geführt, bei denen man mit eigenen Referenz-Projekten gut ankam. "Die Expo Real ist in der Branche ein Muss, durch unsere Teilnahme vermeiden wir viele zeitaufwändige Reisen", so Dönges.

Auch die beiden Neuzugänge am Mittelhessenstand zogen ein zufriedenes Zwischenfazit: Faber & Schnepp-Geschäftsführer Karl-Heinz Redunt: "Es ist eigentlich genau eingetreten, was wir uns erhofft hatten. Wir haben neue Kontakte zu Investoren, Projektentwicklern, Kommunen und anderen Bauunternehmen geknüpft, um mit diesen zukünftig weitere Projekte zu realisieren. Wichtig sei ihnen gewesen, Teil des MitteHessen-Netzwerkes zu sein, auch weil Projekte in der Region ein wichtiges wirtschaftliches Standbein des Unternehmens sei.

Bei der Gießener Kanzlei Möller Theobald Jung Zenger hat man vielfältige Kontakte zu Entscheidungsträgern insbesondere aus dem Bundesland Hessen knüpfen können. "Wir sind nicht davon ausgegangen, hier vor Ort gleich Mandate übertragen zu bekommen", formuliert Dr. Frank Laux den Erwartungshorizont. Ziel sei es vielmehr gewesen das breite Spektrum des Leistungsangebotes im Immobilienbereich einem größeren Kreis Interessierter vorzustellen, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen, ergänzt sein Kollege Karl A. Zenger. "Und das hat hervorragend funktioniert".

Mehr Informationen im Internet: http://exporeal.region-mittelhessen.de/

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