Sonntag, 21. Januar 2018


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Mitsubishi nimmt neues Werk in Indonesien in Betrieb

Produktion von Fahrzeugen für die südostasiatische Marktregion ASEAN / Teil der globalen Expansionsstrategie von MMC und der Renault-Nissan-Allianz

Tokio, (lifePR) - Die Mitsubishi Motors Corporation (MMC) hat am 25. April 2017 eine neue Produktionsstätte in Indonesien Betrieb genommen. Das hochmoderne Werk in der Präfektur Bekasi (Provinz West Java) wurde mit einer Investition in Höhe von 565 Millionen US-Dollar (65 Milliarden Yen) errichtet, bietet rund dreitausend Arbeitsplätze und ein Produktionsvolumen von 160.000 Einheiten pro Jahr bei Vollauslastung. Carlos Ghosn, Vorstandschef der Mitsubishi Motors Corporation, und MMC-Präsident Osamu Masuko eröffneten die neue Produktionsstätte in Anwesenheit des indonesischen Staatspräsidenten Joko Widodo und des Industrieministers Airlangga Hartarto.

Die Anlage im neuen Industriepark GIIC wurde mit Unterstützung von Mitsubishi Motors Krama Yudha Indonesien (MMKI), einem Produktions-Joint-Venture von MMC mit der Mitsubishi Corporation (MC) und dem indonesischen Partner PT Krama Yudha (KY), nach zweijähriger Bauzeit fertiggestellt. Das neue Werk startet seine Produktion zunächst mit dem populären SUV-Modell Pajero Sport, später sollen weitere Modelle für die Südostasiatischen Märkte folgen.

Die Eröffnung der Produktionsstätte in Bekasi ist Teil der Expansionsstrategie von MMC in der ASEAN-Region, wo das Unternehmen in Thailand und auf den Philippinen bereits Montagewerke betreibt, und soll die Aktivitäten der japanischen Automobilgruppe in Indonesien und ihre Präsenz in der südostasiatischen Marktregion ASEAN weiter stärken. Ein Indikator dieser Entwicklung ist der Umstand, dass das Unternehmen zum Ende des Geschäftsjahres am 31. März 2017 mit 309.915 Einheiten erstmals zur Nummer eins der in Thailand ansässigen Automobilexporteure avancierte.

Unterstützt wird der Wachstumsplan von Nissan, das im Jahr 2016 eine 34-prozentige Beteiligung an MMC erwarb und das Unternehmen damit zu einem Mitglied der globalen Renault-Nissan Allianz machte. „Das neue Werk zeigt unser Vertrauen in Indonesien, in die Region ASEAN und in das Wachstumspotenzial von Mitsubishi“, sagte Carlos Ghosn, Vorstandsvorsitzender von MMC und der Renault-Nissan-Allianz. „Wir sind stolz darauf, Arbeitsplätze und Investition zu schaffen – in einem der größten und wichtigsten Wirtschaftszweige der Region, die damit zu einer starken Produktions- und Exportbasis für unsere expandierende Allianz wird.“

„Das Werk in Bekasi symbolisiert auch unsere Ambitionen. Wir wollen der wachsenden Nachfrage für hochwertige, robuste und zuverlässige PKWs gerecht werden und uns zu einem führenden Automobilhersteller Indonesiens entwickeln“, ergänzt MMC-Präsident Osamu Masuko. „So können wir an einem Markt, auf dem wir seit über 45 Jahren präsent sind, noch stärker partizipieren.“

Für Indonesien, mit über 260 Millionen Einwohnern die viertgrößte Bevölkerung weltweit, ist eine Nachfrage zu erwarten, die schneller wächst als die Gesamtwirtschaft. Die derzeitige Quote von Motorfahrzeugen im Privatbesitz liegt bei 78 Einheiten pro 1.000 Menschen. Damit liegt das Land noch hinter China und ist weniger als halb so dicht motorisiert wie der Nachbar Thailand.

Die Expansion von MMC in Indonesien folgt auf Investitionen in zusätzliche Kapazitäten in Thailand und auf den Philippinen, die das Unternehmen in den letzten Jahren im Hinblick auf die langfristige Entwicklung in der ASEAN-Region vorgenommen hat. Mit seiner Expertise in den Fahrzeugbereichen SUV und Pick-up-Truck sowie spezifischen Kenntnissen des ASEAN-Marktes soll Mitsubishi zum Kompetenzbereich der globalen Renault-Nissan-Allianz beitragen – eine Verbindung, die in der neuen Konstellation mit einem Absatzvolumen von rund 10 Millionen Einheiten pro Jahr zur drittgrößten Automobilgruppe weltweit aufgestiegen ist.

 

MMD Automobile GmbH

Die Mitsubishi Motors Corporation ist der älteste Automobil-Serienhersteller Japans. Bereits 1917 fertigte das Unternehmen das serienfähige Modell A in Kobe, es wurde von einem 2,8-Liter-Vierzylinder mit 35 PS angetrieben. 1921 begann die Produktion von Leichtlastwagen, 1934 entstand der erste Personenwagen mit Allradantrieb und Dieselmotor, der PX 33. Mit dem Geländewagen Pajero, dessen Wettbewerbsversion zwölf Mal die Rallye Paris Dakar gewann, hat Mitsubishi Geschichte geschrieben. Auch im On-Road-Rallyesport konnte die Marke punkten und gehört mit fünf Titeln als Rallye-Weltmeister zu den erfolgreichsten Autoherstellern dieses Wettbewerbs. Heute ist das Ziel nachhaltiger Mobilität in die Unternehmensstatuten eingebettet. Mit dem Elektrofahrzeug Mitsubishi Electric Vehicle gelang der Schritt in die E-Mobility, der Plug-in Hybrid Outlander ist das erste SUV Plug-in Hybrid mit Allradantrieb.

Die Deutschlandzentrale der MMD Automobile GmbH (MMDA), dem deutschen Importeur von Mitsubishi Fahrzeugen ist in Rüsselsheim angesiedelt. Das Unternehmen befindet sich in unmittelbarer Nähe des Finanzierungspartners, der MCE-Bank mit den Kfz-Werkstatträumen im nur wenige Kilometer entfernten Flörsheim. Ebenfalls in unmittelbarer Nähe, in Trebur, ist das europäische Entwicklungs- und Designzentrum von MMC.

Nicht weit vom jetzigen Standort begann im Jahre 1977 in Rüsselsheim die Auslieferung der ersten Fahrzeuge mit den drei Diamanten im Kühlergrill. In der mittlerweile 40-jährigen Firmengeschichte von Mitsubishi Motors in Deutschland wurden insgesamt mehr als 1,7 Millionen Fahrzeuge verkauft. Heute sind rund 500.000 zugelassene Mitsubishi Modelle auf deutschen Straßen unterwegs. Die Mitsubishi Modelle werden in Deutschland von Händlern an mehr als 600 Vertriebs- und Servicestandorten vertrieben.

Seit Anfang 2014 gehört die MMD Automobile GmbH mehrheitlich zur Emil Frey Gruppe Deutschland.

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