Wirtschaftsminister Meyer gibt Gutachten für neue Breitbandstrategie in Auftrag: "Unternehmen wie private Haushalte brauchen leistungsfähige Datenautobahnen"

(lifePR) ( Kiel, )
Weiterer Meilenstein beim Ausbau der schleswig-holsteinischen Datenautobahnen: Um Schleswig-Holstein künftig möglichst flächendeckend mit Hochgeschwindigkeits-Internet zu versorgen, hat Wirtschaftsminister Reinhard Meyer bei der Potsdamer Firma ITCcon ein Gutachten für eine neue Breitbandstrategie in Auftrag gegeben. "Schleswig-Holstein braucht eine leistungsfähige digitale Infrastruktur, damit unsere Betriebe wettbewerbsfähig bleiben und alle Menschen im Lande an der digitalen Gesellschaft teilnehmen können", sagte Meyer heute (3. Juli) in Kiel. Die Firma ITCcon hatte bereits die Ausschreibung der ersten Breitbandstrategie Schleswig-Holsteins gewonnen, bei der es um die Internet-Grundversorgung ging. Inzwischen ist laut Breitband-Atlas des Bundes nur noch rund ein Prozent der Landesfläche unversorgt.

Nach den Worten von Meyer werden die Potsdamer Experten ihr neues Gutachten im September vorlegen und die Landesregierung damit über einen Leitfaden verfügen, wie in den kommenden Jahren der Ausbau der Hochgeschwindigkeitsnetze mit Übertragungsraten von 50 bis 100 Megabits pro Sekunde bewerkstelligt werden kann. Die bisherige Breitbandstrategie habe dazu eine gute Grundlage geliefert. Als Beispiele nannte Meyer die Einrichtung des Breitband-Kompetenzzentrums in Trägerschaft der Kommunalen Landesverbände, den Runden Tisch Breitband mit mittlerweile 60 Unternehmen und Organisationen, die Breitbandförderprogramme des Landes mit einem Mittelvolumen von gut 15 Millionen Euro sowie das große Engagement der Investitionsbank Schleswig-Holstein bei der Finanzierung von Breitbandprojekten. "Die Voraussetzungen für den nächsten Schritt sind also hervorragend, weil wir viele verantwortungsbewusste regionale Anbieter wie Stadtwerke, Energieversorger oder kommunale Zweckverbände haben."

Wie Meyer weiter sagte, sehe er allerdings mit Sorge, dass der Bund die Länder und Anbieter bislang nicht hinreichend unterstütze: "Gemeinsam mit meinen Länderkollegen fordere ich deshalb den Bund auf, ein Finanzierungsprogramm zum Aufbau von Hoch-geschwindigkeitsnetze aufzulegen." Meyer appellierte zugleich an alle Unternehmen und Organisation, den Gutachter und das Land mit Informationen und guten Ideen zu unterstützen. "Mit Ihrer Hilfe wird es uns gelingen, dass Schleswig-Holstein mit hohen Geschwindigkeiten in die Zukunft surfen kann", so der Minister.
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