Land verlängert Förderung der Regionalen Ausbildungsbetreuung

Arbeitsminister Meyer: "Beratung vor Ort sichert Fachkräftenachwuchs"

(lifePR) ( Kiel, )
Das Land setzt die Förderung der Regionalen Ausbildungsbetreuung bis zum Jahr 2020 fort. Damit sollen Ausbildungsabbrüche vermieden und bestehende Ausbildungsplätze in Schleswig-Holstein erhalten werden. Träger, die einen Beratungsbezirk übernehmen möchten, können sich bis zum 1. Oktober 2014 bei der Investitionsbank Schleswig-Holstein bewerben.

Die im "Landesprogramm Arbeit" festgelegte Förderung beinhaltet Zuschüsse zu den Personal- und Sachausgaben für die Ausbildungsbetreuung in insgesamt neun Beratungsregionen in Schleswig-Holstein. Regionale Ausbildungsbetreuerinnen und Ausbildungsbetreuer beraten Auszubildende sowie Jugendliche, die bereits vorzeitig ihren Ausbildungsvertrag gelöst haben oder dies beabsichtigen. Die Betreuer tragen zur Lösung von Konflikten im Ausbildungsbetrieb bei und eröffnen Jugendlichen nach erfolgter Ausbildungsvertragslösung neue Perspektiven.

Jährlich werden etwa 2.000 solcher Beratungsgespräche in Schleswig-Holstein geführt. Die Erfolgsquote der Beratungen liegt bei rund 85 Prozent. "Mit dem Förderungsprogramm unterstützen wir die betroffenen Jugendlichen bei der Fortsetzung ihres beruflichen Bildungsweges", sagt Arbeitsminister Reinhard Meyer. Auf diese Weise sichere das Land seinen Fachkräftenachwuchs und erhalte die Ausbildungsbereitschaft in den Betrieben. Die Bewerbungsfrist für das Förderprogramm endet am 1. Oktober (12.00 Uhr). Nähere Informationen sowie die Antragsunterlagen können unter www.ib-sh.de abgerufen werden.

Das Landesprogramm Arbeit für die Jahre 2014 bis 2020 setzt auf die Sicherung und Gewinnung von Fachkräften, die Unterstützung bei der Integration von Menschen in den ersten Arbeitsmarkt und die Förderung des Potentials junger Menschen. Das Landesprogramm Arbeit hat ein Volumen von etwa 240 Millionen Euro, davon stammen knapp 89 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF).
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