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Pressemitteilung BoxID: 202791 (Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie)
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DFG bewilligt Millionen-Projekt für Uni Lübeck und Forschungszentrum Borstel

Minister de Jager: "Eine großartige Leistung aller beteiligten Wissenschaftler"

(lifePR) (Lübeck/Bonn, ) Die Deutsche Forschungsgemeinschaft in Bonn hat auf ihrer heutigen Sitzung (26. November) dem Antrag auf ein Graduiertenkolleg an der Universität zu Lübeck stattgegeben. Für das Forschungsprojekt mit dem Titel "Modulation von Autoimmunität", das die Universität gemeinsam mit dem Forschungszentrum Borstel-Leibniz- Zentrum für Medizin und Biowissenschaften betreibt, werden in den nächsten viereinhalb Jahren insgesamt über drei Millionen Euro nach Schleswig-Holstein fließen. "Das ist ein ebenso erfreulicher wie großer Erfolg für den Wissenschaftsstandort Lübeck und das Forschungszentrum Borstel. Die Bündelung des Fachwissens wird dem gesamten Vorhaben zugute kommen", sagte Wissenschaftsminister Jost de Jager und gratulierte dem Sprecher des Kollegs, Prof. Dr. Detlef Zillikens sowie allen beteiligten Mitarbeitern.

Das Graduiertenkolleg arbeitet an der Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung und der Entwicklung von klinischen Therapien bei Autoimmunerkrankungen. Dabei handelt es sich um Krankheiten, deren Ursache eine überschießende Reaktion des Immunsystems gegen körpereigenes Gewebe ist. Die Ursachen dafür sind oftmals nicht eindeutig zu erkennen. Die Grundlagenforschung an der Universität Lübeck und am Forschungszentrum Borstel befasst sich seit längerem mit diesen Fragestellungen, insbesondere auch im Rahmen des Exzellenzclusters "Inflammation at Interfaces" (Entzündungen an Grenzflächen). "Die wissenschaftlichen Arbeiten bilden eine gute Basis, die bereits erzielten und noch zu erarbeitenden Erkenntnisse der Grundlagenforschung mit klinischen Anwendungen zu verknüpfen. Damit soll bei Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern frühzeitig die Verbindung zwischen Forschung und klinischer Entwicklung sowie Therapie gelegt werden", sagte de Jager.

Das Graduiertenkolleg hat neben der Forschung einen zweiten Schwerpunkt in der Qualifikation junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Ziel des Graduiertenkollegs ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Rahmen der Forschungsarbeiten die Promotion an den Fragestellungen der Autoimmunforschung zu ermöglichen.