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Pressemitteilung BoxID: 610819 (Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie)
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100 Jahre Eiderbrücke bei Friedrichstadt - Verkehrsminister Meyer gratuliert: "Ein technisches Kulturdenkmal, das den Norden verbindet"

(lifePR) (Friedrichstadt, ) Seit Monaten wurde beiderseits der Eider gemeinsam ein großes Fest geplant, schließlich wird die markante Brücke über die Eider, die Nordfriesland mit Dithmarschen verbindet, nur einmal 100 Jahre alt. Heute (3. September) war es so weit: Friedrichstadt und St. Annen luden zum großen Brückenfest.

Zu den Gratulanten der Brücke, die aufgrund ihrer besonderen Konstruktionsweise unter Denkmalschutz steht, gehörte auch Verkehrsminister Reinhard Meyer. „Mit dem Bau der Brücke wurde 1915 – also in bewegten Zeiten – begonnen, 1916 war sie bereits fertig. Und sie steht heute noch, die Brücke ist also ein Beispiel für nachhaltiges Bauen, auch wenn man das damals noch nicht so genannt hat“, sagte der Minister in seinem Grußwort.

Die Friedrichstädter Eiderbrücke wurde nach Entwürfen des bekannten Brückenbau-Ingenieurs Friedrich Voß errichtet. Sie steht heute unter Denkmalschutz, da sie eine der wenigen beweglichen historischen Straßenbrücken ist, die in Schleswig-Holstein noch erhalten geblieben sind. Schon in zeitgenössischen Ausgaben der Deutschen Bauzeitung wurde diese Brücke immer wieder erwähnt, ihre vollständige „Neuartigkeit“ hervorgehoben.

Zum 100-jährigen Bestehen der Eiderbrücke haben das Museum „Alte Münze“ und die Friedrichstädter Gesellschaft für Stadtgeschichte Erinnerungen, persönliche Geschichten und Fundstücke rund um dieses historische Bauwerk gesammelt und in einer Broschüre veröffentlicht. „Es ist beeindruckend zu sehen, wie viele Menschen und Institutionen zum Gelingen des Brückenfestes beigetragen haben“, sagte Meyer. Auch der Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr LBV-SH habe sich gern eingebracht.

Für Verständnis warb der Minister, dass für ein solch einmaliges Ereignis die Brücke an diesem Wochenende zeitweilig gesperrt würde: „Einhundert Jahre wird man schließlich nicht jeden Tag.“