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Pressemitteilung BoxID: 297087 (Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg)
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Umweltministerium erteilt atomrechtliche Änderungsgenehmigung für Erweiterung des Instituts für Transurane (ITU)

Umweltminister Franz Untersteller: "Ich freue mich, dass wir den Diskussionsprozess mit Mediation, zahlreichen Gesprächen und einer großen Bereitschaft gegenseitiger Offenheit diese Genehmigung nun erteilen können"

(lifePR) (Stuttgart, ) Vier Monate nach Abschluss des Mediationsverfahrens unter der Leitung von Michael Sailer vom Ökoinstitut hat das Umweltministerium Baden-Württemberg als zuständige Genehmigungsbehörde das neue Labor- und Lagergebäude "Flügel M" am Institut für Transurane (ITU) in Karlsruhe nach § 9 Atomgesetz genehmigt.

Das Umweltministerium hat in der atomrechtlichen Genehmigung insbesondere die Einhaltung der Punkte des am Ende der Mediation beschlossenen "Maßnahmenpaketes" geprüft. Im Genehmigungsverfahren hatte sich das Institut für Transurane verpflichtet, nicht an der Entwicklung von sogenannten "Generation-IV-Reaktoren" mitzuwirken, sondern ausschließlich Sicherheits- und Sicherungsforschung an Kernbrennstoffen durchzuführen. Außerdem wurden die beantragten radioaktiven Materialmengen für "Flügel M" reduziert und der Umgang mit den bislang schon am ITU genehmigten radioaktiven Stoffen eingeschränkt.

Die weiteren Themen aus dem Mediationsverfahren, wie beispielsweise die Belastung im "Linkenheimer Altrhein" und die "Emissionen des KIT" werden vom Umweltministerium derzeit abgearbeitet.

Die atomrechtliche Genehmigung für "Flügel M" wird auf den Internetseiten des Umweltministeriums unter dem Stichwort "Kernenergie und Radioaktivität" veröffentlicht: www.um.baden-wuerttemberg.de

Ergänzende Informationen:

Beim Flügel M handelt es sich um ein neues Labor- und Lagergebäude, das nach dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik und unter Berücksichtigung der neuesten Sicherheitsstandards errichtet werden soll. Vorrangiges Ziel dabei ist, den Sicherheitsstatus des ITU deutlich zu verbessern. Dazu zählt auch, dass nach Fertigstellung des Gebäudes, ein Großteil der radioaktiven Stoffe sowie der Forschungsaktivitäten aus den bestehenden alten Betriebsbereichen in den Flügel M verlagert werden.

Das ITU ist eine europäische Forschungseinrichtung, die zu 100 Prozent aus Mitteln der EU finanziert wird. Zu seinen Hauptaufgaben gehört die Sicherheitsund Sicherungsforschung beim Einsatz von radioaktiven Stoffen. Zu diesem Zweck wird am Institut mit Kernbrennstoffen und sonstigen radioaktiven Stoffen zu Forschungs- und Ausbildungszwecken umgegangen.

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