Dienstag, 23. Mai 2017


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Gesetz über die Notfallrettung und den Krankentransport wird angepasst an das Berufsbild "Notfallsanitäter" - Kabinett stimmt Gesetzentwurf zu

(lifePR) (Kiel, ) Die Landesregierung hat heute (3.3.) dem Gesetzentwurf zur "Änderung des Gesetzes über die Notfallrettung und den Krankentransport" in zweiter Kabinettsbefassung zugestimmt. Der Gesetzentwurf wird nun dem Landtag zugeleitet.

Mit dem Gesetz wird Landesrecht an Bundesrecht und das bundesweit eingeführte Berufsbild des Notfallsanitäters angepasst. "Damit schaffen wir eine verlässliche Basis für die neue Ausbildung und Weiterqualifizierung von Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten zu Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern in Schleswig-Holstein. Das neue Berufsbild soll auch dazu beitragen, der wachsenden Anzahl an Rettungsdiensteinsätzen kompetent und professionell zu begegnen", so Gesundheitsministerin Kristin Alheit. Die zukünftigen Notfallsanitäterinnen/ Notfallsanitäter erhalten im Gegensatz zum bisherigen Berufsbild "Rettungsassistent" eine weitergehende, dreijährige, Ausbildung, (bisherige Ausbildungsdauer Rettungsassistent: 2 Jahre). Damit soll ihre Qualifikation weiter verbessert werden.

Die Anforderungen an den Rettungsdienst sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen: So ist zwischen 2001 und 2013 die Gesamteinsatzzahl des bodengebundenen Rettungsdienstes (Notarzteinsätze, Rettungswagen- und Krankentransportwageneinsätze) um 44,3 Prozent auf rund 443.000 Einsätze pro Jahr in Schleswig-Holstein gestiegen. Zu den Ursachen zählt im Wesentlichen die demografische Entwicklung der Bevölkerung mir mehr älteren Menschen und entsprechenden Krankheitsbildern.

Aufgrund der bundesgesetzlich vorgesehenen Übergangsregelung des Notfallsanitätergesetzes bis Ende 2020 ist ein zeitnaher Beginn der Ausbildung und der Weiterqualifizierung der Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten notwendig. Wie mitgeteilt erfolgt die landesgesetzliche Anpassung daher in einem vorgezogenen Verfahren vor der Novellierung des Rettungsdienstgesetzes.

Informationen zum Notfallsanitätergesetz des Bundesgesundheitsministeriums: www.bmg.bund.de/presse/pressemitteilungen/2013-01/notfallsanitaetergesetz-beschlossen.html

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