Dienstag, 21. Februar 2017


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Kernkraftwerk Brunsbüttel: Erörterungstermin zum Rückbau wird fortgesetzt

(lifePR) (Brunsbüttel, ) Der Erörterungstermin um die Stilllegung und des Abbau des Kernkraftwerks Brunsbüttel wird heute (7. Juli 2015) um 9:30 Uhr fortgesetzt. Im Mittelpunkt stehen unter anderem der Umgang mit den beim Rückbau anfallenden Abfällen und Reststoffen, das dazu notwendige Freigabeverfahren sowie die Frage, wie sich Ereignisse von außen - etwa Hochwasser oder Erdbeben - auswirken können.

Gestern war die Erörterung um 19:30 Uhr unterbrochen worden. Schwerpunkt des ersten Tages war die Vollständigkeit der im Vorfeld ausgelegten schriftlichen Unterlagen der Betreibergesellschaft des Kernkraftwerks. Einwender bemängelten, hieraus nicht genügend Informationen zu den radiologischen Auswirkungen auf ihre Gesundheit erhalten zu haben. Die Genehmigungsbehörde betonte, eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit sei ihr gerade wichtig gewesen, um möglichst viele Hinweise zu erhalten, die in dem späteren Genehmigungsbescheid berücksichtigt werden können.

Am ersten Erörterungstag nahmen 30 Einwender und Sachbeistände sowie zahlreiche Zuschauer teil. Knapp 900 Personen hatten im Vorfeld schriftliche Einwendungen erhoben. Die Erörterung ist auf insgesamt drei Tage angesetzt.

Der Termin ist gemäß der Atomrechtlichen Verfahrensverordnung nicht öffentlich.

Einen Leitfaden zum Erörterungstermin finden Sie hier: http://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/V/_startseite/Artikel/pdf/leitfaden_kkw_brunsbuettel.pdf?__blob=publicationFile&v=4

Die Anträge sowie weitere Information zu Stilllegung und Rückbau des Kernkraftwerks Brunsbüttel finden Sie hier: http://www.schleswig-holstein.de/DE/Themen/A/atomausstieg.html

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