Ethanolkamine - richtiger Umgang kann Unfällen vorbeugen

(lifePR) ( Kiel, )
So genannte Ethanolkamine erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit und werden gerade in der kalten Jahreszeit vermehrt betrieben. Das Verbraucherschutzministerium rät heute (23. Dezember) zu Vorsicht, um schlimmen Unfällen vorzubeugen. Immer wieder kommt es zu Verpuffungen beispielsweise beim Nachfüllen des Brennstoffs, deren Folgen nicht zuletzt gesundheitliche Schäden durch Verbrennungen und sogar Todesfälle sein können.

Ethanol ist Alkohol und wird auch als Spiritus oder Weingeist bezeichnet. Die farblose Flüssigkeit mit dem charakteristischen Geruch verbrennt rußfrei, ist aber leicht entzündlich. Wer einen Ethanolkamin in den eigenen vier Wänden aufstellen will oder dass schon getan hat, sollte folgende Tipps beherzigen:

1. Vor dem Kauf sollte man sich das Produkt von einem Fachverkäufer erklären lassen. Wichtig: Der Brennstoffbehälter sollte über eine Füllstandsmarkierung verfügen und ein Austreten von Brennstoff verhindern (Doppelwandkonstruktion bzw. Auffangwanne).
2. Standsicherheit und Werkstoffe: Eine solide Bauweise ist wichtig. Sofern korrosionsbeständiger Chrom-Nickel-Stahl verwendet wird, ist der Aspekt der Korrosionsbeständigkeit erfüllt.
3. Immer sollte die mitgelieferte Aufstell- und Bedienungsanleitung sorgfältig gelesen werden. Sie sollte in deutscher Sprache sein und detaillierte Hinweise zum Gebrauch und Sicherheitshinweise enthalten.
4. Der Kamin sollte möglichst eine Vorrichtung zum Löschen der Flamme haben. Andernfalls muss der Kamin überwacht werden, bis die Flamme erloschen ist.
5. Das Produkt sollte ein dauerhaft angebrachtes Typenschild mit Name und Adresse des Herstellers, Typbezeichnung, Art des zu verwendenden Brennstoffs, Füllmenge, Abständen zu brennbaren Baustoffen und Gegenständen sowie Mindestraumvolumen aufweisen.
6. Vor allem aber: Vor dem Nachfüllen des Brennstoffs müssen der Kamin und insbesondere der Brennstoffbehälter abkühlen. Nie darf Ethanol in einen noch nicht abgekühlten Kamin nachgefüllt werden, das kann zu Stichflammen und Verpuffungen führen.

Wer diese Empfehlungen berücksichtigt, kann sich an den Vorzügen eines Ethanolkamins ungefährdet erfreuen. Verbraucher können sich so leicht eine eigene Kaminatmosphäre schaffen, da im Gegensatz zum herkömmlichen Kamin, der mit Holz beheizt wird, kein Anschluss an einen Schornstein erforderlich ist. Somit entfällt auch die Abnahme durch den Schornsteinfeger.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Holzkaminen haben Ethanolkamine eine sehr geringe Heizleistung und können daher kaum als Heizungsersatz dienen, sondern sie erfüllen eher dekorative Zwecke.
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