Sonntag, 26. Februar 2017


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Trend setzt sich fort: NRW-Hochschulen erwarten im Wintersemester erstmals über 70.000 Studienanfänger

475.000 Studierende in NRW - auch Absolventenzahl erreicht Rekordmarke

(lifePR) (Düsseldorf, ) Der Trend steigender Studienanfängerzahlen an den nordrheinwestfälischen Hochschulen setzt sich fort: Zum aktuellen Wintersemester erwarten die Hochschulen einen Anstieg der Erstsemester um 7,7 Prozent. Bereits im vergangenen Wintersemester war die Studienanfängerzahl um 5,8 Prozent gestiegen. Die Zahl der Studienanfänger in diesem Wintersemester wird damit voraussichtlich erstmals die 70.000er Marke überschreiten. Insgesamt sind an den 60 Hochschulen in Nordrhein- Westfalen 475.000 Studierenden eingeschrieben. Diese Zahlen gab Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart anlässlich des heutigen Semesterstarts an den Universitäten in Düsseldorf bekannt.

Auch für das gesamte Studienjahr 2008 - also Sommer- plus Wintersemester - ist laut Hochschulprognosen mit einem Rekordhoch zu rechnen. Insgesamt 83.000 Erstsemester bedeuten ein Plus gegenüber dem Vorjahr um 5700 oder 7,4 Prozent. Pinkwart wertete die Zahlen als Ausweis der Attraktivität eines Studiums in NRW: "Angesichts dieser Entwicklung sind all jene blamiert, die einen Rückgang der Studienanfängerzahlen wegen der Studienbeiträge prophezeit haben." Die Zahl der Studierenden, die ihr Studium erfolgreich abschließen, steigt ebenfalls weiterhin. Dank eines Anstiegs um 10,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr erklimmt die Absolventenzahl mit 63.400 ein neues Allzeithoch.

Der Ausbau des Studienangebots soll in den kommenden Jahren weiter forciert werden. 160.000 zusätzliche Erstsemester erwartet die Landesregierung im kommenden Jahrzehnt; mit einem Spitzenwert in 2013, wenn der doppelte Abiturjahrgang die Schulen verlässt. Mit der zielgerichteten Verteilung der Hochschulpaktmittel, der Gründung neuer Fachhochschulen, der Einrichtung von Doppelprofessuren und weiteren Maßnahmen will NRW der Herausforderung begegnen. "Wir sind gewappnet", sagte Pinkwart, wies aber auf die dringend nötige Fortsetzung des Hochschulpakts über 2010 hinaus hin: "Hier muss der Bund auf dem Bildungsgipfel klare Zusagen machen. Der Bundesfinanzminister darf bei der Bildung nicht knausern", sagte Pinkwart, der für den Hochschulpakt II, ein nationales Stipendiensystem und die Fortsetzung der Exzellenzinitiative ein Bund-Länder-Paket über zehn Milliarden Euro für das kommende Jahrzehnt fordert.

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