Bodenrichtwerte haben sich in der Metropolregion innerhalb von 4 Jahren verdoppelt

Das Interesse an Immobilien in der Metropolregion Rheinland ist weiterhin sehr stark

(lifePR) ( Köln, )
Zum zweiten Mal trafen sich rund 50 Mitglieder der Metropolregion Rheinland am Rande der Expo Real in München, um über rheinlandrelevante Themen der Immobilienwirtschaft zu sprechen. Insbesondere der anhaltende Trend der steigenden Bodenpreise, die in den Ballungsgebieten entlang des Rheins besonders spürbar sind und damit zu Steigerungen der Miet- und Kaufkosten für Wohnraum führen, war Thema des Treffens.

Das Interesse an Immobilien in der MRR lässt sich insbesondere anhand der Bodenrichtwerte beobachten, dass heißt, an dem aktuellen Kaufpreis für unbebaute, lagetypische Grundstücke. Vor allem für die Wohnbebauung ist der Bodenrichtwert in den letzten vier Jahren enorm angestiegen. Lag der maximale Bodenrichtwert im Jahr 2015 für eine 1- und 2 geschossige Wohnbebauung bei 1.500 €/m² und für die mehrgeschossige Bauweise bei 20.000 €, hat sich der Bodenrichtwert für diese Nutzungen auf maximal 3.000€/m² bzw. 40.000 €/m² verdoppelt. Für Gewerbe- und Industriebereiche ist dieser massive Anstieg, so nicht zu beobachten.

„Das Rheinland ist attraktiv und wächst. Die stabile Wirtschaftsentwicklung und die hohe Lebensqualität machen das Rheinland zu einem hoch attraktiven Standort. Zugleich dürfen und wollen wir, trotz Flächenknappheit nicht alle Freiflächen und grünen Strukturen versiegeln. Das dynamische Wachstum in manchen Städten des Rheinlands kann sozial, umweltbewusst und infratrukturell nur gemeinsam abgebildet werden“, begrüßte der Oberbürgermeister von Solingen Tim-Oliver Kurzbach und Vorstandsmitglied der Metropolregion Rheinland die Gäste.

Wie sich die stark steigende Boden- und Mietpreisentwicklung für das räumliche Umfeld der am stärksten betroffenen Städte an der Rheinschiene darstellt, diskutierten auf dem Podium Düsseldorfs Beigeordneter Christian Zaum und der Leiter der Wirtschaftsförderung des Kreises Mettmann, Dirk Haase.

„Wir müssen die Verknüpfung von Siedlungsausweisungen mit dem Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und hier vor allem dem Umweltverbund (öffentlicher Verkehr, Rad- und Fußverkehr) sicherstellen und voranbringen. Durch ein gemeinsames interkommunales Handeln stärken wir die regionalen Zusammenhängen. Nur durch ein in der Region abgestimmtes Handeln werden wir die aktuellen kommunalen Herausforderungen wie Siedlungsbau und Infrastruktur meistern. Dazu kommt die Einhaltung der Klimaschutzziele und Luftreinhaltepläne, die uns verpflichten, das Wachstum regional nachhaltig und gemeinsam gestalten“, waren sich Christian Zaum, Beigeordneter der Stadt Düsseldorf und Dirk Haase, Leiter der Wirtschaftsförderung des Kreises Mettmann einig.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.