Freitag, 20. Juli 2018


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"HansE" kommt nach Großhansdorf

Bauamtsleiter Stefan Kroll nimmt Ladesäule für Elektroautos in Großhansdorf in Betrieb

Hamburg, (lifePR) - Stefan Kroll, Leiter des Bau- und Umweltamtes der Gemeinde Großhansdorf, hat heute gemeinsam mit Heinke Mulsow, Mitarbeiterin des  Bau- und Umweltamtes, Ulrike Thiessen, Projektleiterin für die Metropolregion Hamburg, sowie Anna-Katharina Günther, Projektleiterin E-Mobilität bei HanseWerk, im Rahmen des HansE-Projektes eine Ladestation für Elektrofahrzeuge in Großhansdorf eingeweiht. Der Ladestrom steht bis September 2018 kostenfrei zur Verfügung.

Elektromobilität ist längst nicht mehr ausschließlich auf größere Städte und Ballungszentren konzentriert. Immer mehr elektrisch angetriebene Fahrzeuge sind auch in den Mittel- und Oberzentren sowie den ländlichen Räumen der Metropolregion Hamburg unterwegs. Mit dem Projekt „HansE“ soll deshalb nun auch dort eine am künftigen elektromobilen Verkehrsaufkommen orientierte Ladeinfrastruktur aufgebaut und betrieben werden. Das Vorhaben unterstützt den Einsatz von Elektrofahrzeugen in der Metropolregion und soll somit zum Umstieg auf E-Fahrzeuge beitragen.

Im Bundesmodellprojekt „HansE“ werden derzeit 50 gut erreichbare und öffentlich zugängliche Ladepunkte für Elektroautos in den Kreisen/Landkreisen, Städten und Gemeinden der Metropolregion Hamburg errichtet. Der Ladeinfrastrukturaufbau erstreckt sich über das Gesamtgebiet der Metropolregion und beruht auf Kriterien und Untersuchungen des Instituts für Stadtbauwesen und Stadtverkehr der RWTH Aachen.

Dazu Ulrike Thiessen, Projektleiterin für die Metropolregion Hamburg: „Der mit HansE realisierte Aufbau von Ladeinfrastruktur ist ein wichtiger Schritt zur Elektrifizierung von regionalen Zentren und Achsen in der Metropolregion Hamburg. HansE hilft, den bedarfsgerechten Ausbau von Ladeinfrastruktur voranzutreiben und damit eines der Haupthemmnisse bei der Durchsetzung von Elektromobilität zu beseitigen.“

„Die Metropolregion Hamburg bietet ein riesiges Potenzial für einen strukturierten, zielgerichteten Ausbau von Elektroladestationen und damit ideale Rahmenbedingungen, um den Einsatz von E-Autos noch attraktiver zu machen“, erläutert Bauamtsleiter Stefan Kroll. „Es würde mich freuen, wenn viele Bürgerinnen und Bürger, aber auch die ortsansässigen Unternehmen mit ihren gewerblich genutzten E-Fahrzeugen dieses Angebot nutzen. Das Ladeangebot für Elektroautos leistet einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit und Attraktivität von Großhansdorf.“

„Wir als Energiedienstleister sehen Elektromobilität als einen wichtigen Baustein für die Energiewende“, sagt Anna-Katharina Günther, Projektleiterin E-Mobilität bei HanseWerk. „Elektromobilität bietet zum einen die Möglichkeit, die Vor-Ort-Verwertung von regenerativem Strom zu erhöhen, zum anderen könnte eine große E-Fahrzeug-Flotte als Zwischenspeicher genutzt werden, um so die schwankende Einspeisung von Wind- und Sonnenstrom auszugleichen und das Stromnetz zu stabilisieren.“

Über „HansE“

Projektpartner sind die hySOLUTIONS GmbH für die übergeordnete Projektkoordination, die Geschäftsstelle der Metropolregion Hamburg für die Koordination und Kommunikation des Projektes in der Region, das Institut für Stadtbauwesen und Stadtverkehr (ISB) der RWTH Aachen University für die Entwicklung des wissenschaftlichen Modells zur Standortbewertung sowie Uniper Technologies und HanseWerk für den Aufbau und den Betrieb der Ladeinfrastruktur. 

Das Gesamtprojekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und ein Volumen von rund 3,4 Millionen Euro.

In einem ersten Schritt wurden Fahrprofile, Einwohnerdichte und Verflechtungen in der Metropolregion Hamburg analysiert und daraus Kriterien für eine bedarfsgerechte Verteilung von Ladeinfrastruktur abgeleitet. Hierfür hat das Institut für Stadtbauwesen und Stadtverkehr der RWTH Aachen University ein entsprechendes Modell zur Standortfindung entwickelt. Im weiteren Projektverlauf sollen auch eine Erprobung zukunftsweisender Ladekonzepte bezüglich Technik und Geschäftsmodelle sowie eine Ermöglichung der gleichmäßigen  Nutzung von Strom aus Erneuerbaren Energien erfolgen. Darüber hinaus werden Konzepte entwickelt und erprobt, die der Markterwartung an das künftige Ladeverhalten in einer Metropolregion in drei, fünf und zehn Jahren gerecht werden sollen. Mit diesen Ergebnissen wird es möglich sein, auch nach der Projektlaufzeit den zukünftigen Ausbau der Ladeinfrastruktur weiter voranzutreiben.

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