Montag, 20. November 2017


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So viele Einreichungen wie nie zuvor beim Eurobike Award 2011

Friedrichshafen, (lifePR) - So viele Einreichungen wie nie zuvor: Für den EUROBIKE AWARD 2011 bewarben sich 430 Produkte aus 27 Ländern um eine Auszeichnung. Eine Expertenjury zeichnete insgesamt 59 Beiträge aus. Die zehn besten Produkte wurden am ersten Tag der EUROBIKE in Friedrichshafen mit einem EUROBIKE GOLD award geehrt. Der EUROBIKE GREEN AWARD wurde zum vierten Mal vergeben.

Am ersten Tag der weltweit führenden Leitmesse der internationalen Fahrradbranche EUROBIKE in Friedrichshafen (31. August bis 3. September 2011) wurden die Preisträger des siebten EUROBIKE AWARD geehrt. Die internationale Fahrradbranche hatte sich mit insgesamt 430 Beiträgen aus 27 Nationen (2010: 417 Beiträge aus 26 Nationen) am Wettbewerb beteiligt.

Eine Expertenjury hatte in dem von iF konzipierten und organisierten Wettbewerb insgesamt 59 Einreichungen mit dem EUROBIKE AWARD 2011 ausgezeichnet. Die zehn überzeugendsten Produkte wurden mit der Auszeichnung GOLD belohnt. Die Sonderauszeichnung EUROBIKE GREEN AWARD wurde zum vierten Mal verliehen - dieses Mal an eine Park- und Vermietstation für Fahrräder. Während der gesamten Messezeit sind alle prämierten Produkte in einer Sonderschau im Foyer WEST EG auf dem Messegelände in Friedrichshafen zu sehen.

Dirk Heidrich, Projektreferent für die EUROBIKE bei der Messe Friedrichshafen ist begeistert: "Besser kann man sich einen Wettbewerb im 20. EUROBIKE-Jubiläumsjahr nicht vorstellen. 430 Beiträge im EUROBIKE AWARD - eine Zahl die alle bisherigen Ergebnisse übertrifft! Auch die Teilnahme fast aller Weltmarktführer macht deutlich, welchen hohen Stellenwert diese Auszeichnung mittlerweile in der Branche erreicht hat."

Juroren - Bewertungskriterien - Kategorien

Der EUROBIKE AWARD gibt sowohl dem Handel als auch dem Konsumenten Orientierung. Er zeigt ihnen auf, was innovativ und funktional beziehungsweise umweltverträglich und nachhaltig ist. Für die Fahrradindustrie hat er sich zu einem hervorragenden Marketinginstrument entwickelt.

Nils Holger Moormann (Designer, Aschau am Chiemsee/D), Hans-Heinrich Pardey (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt/D), Jack Oortwijn (Bike Europe und Tweewieler, Amsterdam/NL), Ulrike Saade (Velokonzept Saade GmbH, Berlin/D), Peter Feld (Fahrrad XXL Feld GmbH, Sankt Augustin/D) und Dirk Zedler (Zedler - Institut für Fahrradtechnik und -Sicherheit GmbH, Ludwigsburg/D) bewerteten die eingereichten Beiträge nach folgenden Kriterien:

Aerodynamik, Effizienz, Ergonomie, Funktionalität, Gebrauchswert, Gestaltungsqualität, Gewicht, Innovationsgrad, Komfort, Belastbarkeit, Markenwert/Branding, Materialwahl, Service, Sicherheit, Stabilität, Umweltverträglichkeit und Verarbeitung.

Eingereicht wurden Produkte in den folgenden Kategorien:

- All Terrain Bike / Travellerbike / Trekkingbike
- BMX-Bike / Dirtbike
- Citybike
- Cross- / Fitness- / Speedbike
- Cruiser / Designbike
- E-Bike / Pedelec
- Familytransportation / Kidsbike
- Faltrad
- Mountainbike Downhill / Enduro / Freerider
- Mountainbike Hardtail
- Mountainbike Full-Suspension
- Rennrad
- Spezialfahrräder
- Bekleidung
- Elektronische Komponenten / Komponenten
- Rahmen
- Zubehör

Jurystatements

"Nie war das Thema Fahrrad bunter als heute. Der Wettbewerb spiegelt diese große Vielfalt wider. Klassische Fahrräder haben ein extrem hohes Niveau erreicht, Veränderungen finden nur noch in Detaillösungen statt, wie zum Beispiel bei der Abstimmung der Komponenten. Im Bereich Elektro-Mobilität steckt ein gewaltiges Potenzial - der Zukunftsmarkt schlechthin. Ein anderes wichtiges Thema war der Bereich Transport und Mobilität: Es gab einige gute Ansätze zu sehen - sowohl für die Mitnahme von Kindern als auch beim Gepäcktransport mit dem Fahrrad. Alle Zukunftstechnologien waren beim EUROBIKE AWARD vertreten."
Dirk Zedler, Zedler - Institut für Fahrradtechnik und -Sicherheit GmbH, Ludwigsburg/D

"Bemerkenswert ist die Bandbreite der Lösungsansätze bei den E-Bikes, sowohl im gestalterischen Bereich als auch bei den Bedienelementen und technischen Lösungen. In diesem Bereich steckt das größte Potenzial. Fahrräder unterschiedlichster Bautypen werden mittlerweile von Anfang an als E-Bikes konzipiert - vorher waren die elektrischen Komponenten additive Elemente. Dadurch entsteht eine konsequente gestalterische Umsetzung und Integration der Technik. Auch bei den Falträdern und bei den Sporträdern erhält die Gestaltung immer mehr Einzug. Der Wettbewerb spiegelt eine gute Bandbreite des Fahrradmarktes wider."
Hans-Heinrich Pardey, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt/D

"Es war toll zu sehen, wie sich jedes Jurymitglied mit jedem einzelnen Beitrag auseinandergesetzt hat. Bei den Beiträgen hat mir der hohe Anteil von E-Bikes sehr gut gefallen. Jedoch habe ich viele Produkte gesehen, die in ihrer Gesamtqualität noch nicht ausreichend entwickelt worden sind. Innovative Elemente, jedoch keine konsequente Gestaltung. Die Automatikschaltung wird sich am Markt in der Zukunft durchsetzen. E-Bike-Anbieter müssen die Batterie noch besser im Rahmen integrieren. Das Gewicht der E-Bikes muss reduziert werden, um zum Beispiel E-Mobilität in Sporträdern sinnvoll erscheinen zu lassen."
Peter Feld, Fahrrad XXL Feld GmbH, Sankt Augustin/D

"Im Bereich Familytransportation habe ich spannende Produktinnovationen gesehen, die perfekt für den urbanen Einsatz geeignet sind. Alternative Mobilitätskonzepte für die ganze Familie sind stark im Kommen. Auch im Bereich von Fahrrad-Bekleidung und -Accessoires habe ich interessante Produkte gesehen. Dabei ist wichtig, dass funktionale Produkte den Zeitgeist treffen und sich eben auch über eine ansprechende Ästhetik verkaufen. Die Zahl der eingereichten E-Bikes war überwältigend mit vielen Innovationen - es bestätigt, dass die E-Mobility ein herausragendes Zukunftsthema für die Fahrradbranche ist. Der vorgestellte Bike Tower ist eine geniale Erfindung und würde dafür sorgen, dass sich die Infrastruktur für Fahrräder und E-Mobility deutlich verbessert."
Ulrike Saade, Velokonzept Saade GmbH, Berlin/D

"Auffällig ist, dass die Gestaltung zum ernsthaften Thema wird und nicht nur als Oberflächenschminke genutzt wird. Die Materialien werden immer hochwertiger und materialgerechter verarbeitet. Erfreulich ist auch, dass das Fahrradfahren nicht mehr nur rein sportlich gesehen wird, sondern auch als gut gestaltetes Lifestyleaccessoire in hohem Maße an Akzeptanz gewinnen kann."
Nils Holger Moormann, Designer, Aschau am Chiemsee/D

"Der generelle Trend hin zu den Pedelecs und E-Bikes war deutlich zu sehen, besondere Aufmerksamkeit wird auf neue Formen des Getriebes und auf die Möglichkeiten der automatischen Schaltung gelegt. Die Automatik-Schaltung spart viel Energie - das ist eine ganz neue und tolle Entwicklung bei den E-Bikes. Auch voll im Trend liegen die 29er Mountainbikes. Man merkt, wie einfache Produkte immer stärker verbessert werden."
Jack Oortwijn, Bike Europe und Tweewieler, Amsterdam/NL

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