Mittwoch, 22. November 2017


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Kreative Schrauber sind gefragt

Wettbewerb "Best Fighters" auf der Motorradwelt Bodensee - Tomi Trajkovski und andere Streetfighter-Fans präsentieren sich vom 25. bis 27. Januar im neu konzipierten Ausstellungsbereich

Friedrichshafen, (lifePR) - Seit seiner Jugend ist Tomi Trajkovski begeisterter Motorradfahrer. Er liebt es nicht nur, eine Maschine durch Kurven zu jagen. Genauso großen Spaß hat der 41-jährige Vater daran, an seinem fahrbaren Untersatz zu schrauben und diesen nach seinen Vorstellungen zu verschönern. Auf der Motorradwelt Bodensee zeigt er vom 25. bis 27. Januar 2013 in der neu konzipierten Streetfighter-Ausstellung zusammen mit Gleichgesinnten, was diesen speziellen Motorradtyp und das damit verbundene Lebensgefühl ausmacht. Zudem hofft der Eriskircher, dass sich noch einige kreative Schrauber an dem gleichzeitig stattfindenden Wettbewerb "Best Fighters" beteiligen.

Der Grund: "So eine Wahl mit Jury-Bewertung liefert Ideen für den eigenen Umbau und hält die Szene lebendig", ist der 41-Jährige sicher. Doch weshalb verändern Tomi Trajkovski und andere Streetfighter-Besitzer überhaupt gekaufte Motorräder? "Das Ziel ist eine individuelle Maschine, bei der man beim Aussehen und der Motorisierung seine eigenen Vorstellungen umsetzt", erklärt er. "Ich fühle mich auf so einem Motorrad wohler, weil es ein Teil von mir ist."

Kennzeichnend für diesen Motorradtyp sei die fehlende Verkleidung, ein verkürztes, meist steil nach oben gerichtetes Heck, eine andere Auspuffanlage sowie ausgefallene Lackierungen, sagt der 41-Jährige. Der gelernte Automechaniker, der heute als Monteur arbeitet, sieht den Umbau eines Motorrades zum Streetfighter als Entwicklungsprozess. Sein momentanes Projekt, eine Yamaha V-Max, steht derzeit etwas unfertig auf der Hebebühne in der Werkstatt eines Freundes, in der Tomi Trajkovski seinem Hobby nach Herzenslust nachgehen kann. Bis zur Streetfighter-Ausstellung auf der Motorradwelt Bodensee wird der Hobby-Schrauber viele veränderte Kleinigkeiten an die Maschine gebaut haben. Endgültig fertig ist das Motorrad dann freilich noch nicht. "Ich habe immer neue Ideen im Kopf."

Die Motorradwelt Bodensee will mit der Wahl zum "Best Fighter 2013" private Schrauber mit ihren kreativen Umbauten aus der Garage locken. Die Teilnehmer erhalten für ihr individuell gestaltetes Bike eine kostenlose Präsentationsfläche. Der in der Szene bestens bekannte Fotograf Horst Rösler nimmt alle Teilnehmer-Bikes ins Visier. Die Umbauten werden durch eine Fachjury sowie Messebesucher bewertet. Am Messe-Sonntag werden die drei besten privaten Fighterumbauten prämiert. Die Erstplatzierten erhalten Pokale und Sachpreise.

Weitere Informationen und die Anmeldung gibt es im Internet unter: http://www.motorradwelt-bodensee.de/bestfighters

Infokasten:

Als Basis für die Umbauten werden oft so genannte Supersportler wie die Suzuki GSX-R, Honda Fireblade , Yamaha FZR oder Kawasaki Ninja ZX-10 R genutzt. Die Ursprünge der Streetfighter liegen in den 1980er Jahren, als gestürzte Supersportler-Fahrer dazu übergingen, die defekten Verkleidungen nicht zu reparieren, sondern komplett vom Motorrad zu entfernen. Ebenso wurden kaputte Sitzbänke oder Lenker durch Gebrauchtteile anderer Fabrikate oder kostengünstigere Zubehörteile ersetzt. Heutzutage werden hauptsächlich intakte Motorräder verwendet, bei denen die Verkleidung entfernt wird. Daneben sind Modifikationen der Hinterradschwinge, verbreiterte Felgen, ungewöhnliche Scheinwerferverkleidungen, andere Blinker und Rücklichter üblich. Gerne werden ausgefallene Lackierungen mit Airbrush-Elementen vorgenommen. Weitere Änderungen sind beispielsweise verstärkte Bremsen und das Verlegen von Teilen der Abgasanlage unter das Heck.

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