Montag, 18. Dezember 2017


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Gemeinsam gegen Feuerbrand: EU-Projekt gibt Hoffnung

Pflanzenkrankheit ist Thema im Rahmen der Fruchtwelt Bodensee in Friedrichshafen von 19. bis 21. Februar 2010

Friedrichshafen, (lifePR) - Das Feuerbrandbakterium verursacht in der Natur und im Obst- und Zierpflanzenbau große ökologische und ökonomische Schäden. Experten suchen deshalb unter Hochdruck nach Methoden, um den Erreger in den Griff zu bekommen. Im Rahmen der Fruchtwelt Bodensee von Freitag, 19. bis Sonntag, 21. Februar 2010, werden erstmals aktuelle Forschungsergebnisse aus dem länderübergreifenden EU-Projekt "Interreg IV" präsentiert.

Feuerbrand ist eine Pflanzenkrankheit, die im Bodenseeraum in den vergangenen Jahren enorme Schäden verursacht hat. Zur Eindämmung wird derzeit ein Antibiotikum verwendet, nun gibt es dank des EU-Projekts "Interreg IV" Hoffnung auf eine Alternative: 13 Forschungsinstitute aus den Bodenseeanrainerstaaten Deutschland, Österreich, Schweiz und Liechtenstein haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam den Feuerbrand zu bekämpfen. "Wir haben erste Erfolge mit Antinfek, einem Desinfektionsmittel, das normalerweise an Oberflächen im Lebensmittelbereich eingesetzt wird", erzählt Manfred Büchele, Geschäftsführer vom Kompetenzzentrum Obstbau Bodensee mit Sitz in Ravensburg.

Die neuesten Ergebnisse werden auf der Fruchtwelt Bodensee mit einem Vortragsprogramm und einer Podiumsdiskussion am Samstag, 20. Februar, ab 14 Uhr vorgestellt. "Ziel des EU-Projektes ist es, Methoden gegen den Feuerbrand zu entwickeln, die aus ökologischer und gesundheitlicher Sicht unbedenklich und für die Konsumenten nachvollziehbar sind", betont Erich Schwärzler, Agrarreferent der Vorarlberger Landesregierung.

Weitere Informationen unter www.feuerbrand-bodensee.org und www.fruchtwelt-bodensee.de.

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