Dienstag, 21. November 2017


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E-Bike-Szene stark vertreten

EUROBIKE zeigt viele neue Anbieter im E-Bike-Markt / Deutliche Zuwächse / Pizzaservice mit dem elektro-angetriebenen Lastenfahrrad

Friedrichshafen, (lifePR) - Deutschland entwickelt sich immer mehr zu einem Zentrum der weltweiten E Bike-Industrie. Nicht nur als einer der größten Absatzmärkte, sondern auch als Ideenschmiede und Heimat namhafter Anbieter von elektrogetriebenen Fahrrädern. Die E-Bike-Szene ist auch ein Betätigungsfeld zahlreicher neuer Marktteilnehmer, die den Fahrradmarkt um einige neue Facetten bereichern. Leistungsschau und wichtigste Bühne dieser Szene ist die EUROBIKE, Leitmesse der Fahrrad-Branche, die vom 31. August bis 3. September 2011 auf dem Messegelände in Friedrichshafen stattfindet. 1.100 Aussteller aus 42 Nationen sind dabei.

E-Bikes sind kein neues Phänomen auf Deutschlands Straßen. Bereits ab Mitte der Neunziger Jahre rollten die ersten E-Bike-Modelle in den Fachhandel. Rasant an Tempo zugelegt hat der Absatz jedoch in den letzten Jahren. Der Zweirad-Industrie-Verband rechnet in diesem Jahr mit einem Gesamtabsatz in Deutschland von rund 300.000 E-Bikes. Zum Vergleich: Noch vor vier Jahren wurden lediglich 70.000 E-Bikes in Deutschland verkauft.

Auch auf der EUROBIKE lässt sich die rasante Entwicklung des Marktes ablesen: 2007 zählte der Katalog 30 Aussteller, die Produktneuheiten im E-Bike-Segment präsentierten. Bei der 20. EUROBIKE werden es wohl bereits an die 180 Aussteller sein. Hinter diesem Zuwachs stecken häufig Unternehmen aus der Fahrradindustrie, die neben dem alleine mit Muskelkraft angetriebenen Zweirad nun auch das elektrisch angetriebene Fahrrad als Markt entdecken. Auch viele neue Marktteilnehmer - entweder als Start-Ups, die sich von Anfang an auf Elektromobilität spezialisieren, oder als Unternehmen, die bislang hauptsächlich in anderen Branchen tätig waren, kommen jetzt hinzu.

Ein prominentes Beispiel für diese Entwicklung war im vergangenen Jahr der Elektronikriese Bosch, dessen Fahrzeugtechnik-Sparte in Friedrichshafen ein neues Antriebssystem für E-Bikes präsentierte. Ein Vorbote einer neuen Mobilitätsära ist auch das Start-Up Robax: Das Unternehmen aus dem schwäbischen Mössingen hat sich auf Lastenfahrräder für den gewerblichen oder behördlichen Einsatz spezialisiert. Zu den Kunden zählen seit der Marktpremiere im vergangenen Frühjahr beispielsweise Pizza-Lieferdienste und Handwerksbetriebe, die mit den Fahrrädern von Robax in der Stadt umweltfreundlich, schnell und ohne Parkplatzsorgen ihre Kunden erreichen. Auf der kommenden Fahrradmesse wird Robax nun die nächste Stufe des innovativen Konzepts vorstellen: Dann sollen nämlich die ersten Lastenrad-Prototypen mit elektrischer Antriebsunterstützung zu sehen sein. Das entsprechende Antriebsystem wird derzeit zusammen mit einem Schweizer Unternehmen entwickelt und soll sich durch Flottentauglichkeit und hohe Effizienz auszeichnen.

Apropos neues Mobilitätsverhalten: Besonders in der Automobil-Industrie weckt das Thema E-Bikes großes Interesse. Da überrascht es nicht, dass Automarken mit Nahmobilitätsimage wie Smart sich auch in den E-Bike-Sattel schwingen. Entwickelt wurden die E-Bikes von Smart, die technisch beispielsweise mit Smartphone-Integration, GPS-Tracking und einem regenerativen Antriebssystem antreten, von der Berliner E-Bike-Schmiede Grace.

Ein junges Unternehmen, für das E-Bikes jedoch alles andere als ein neues Thema sind, ist auch die Firma Veelo aus Kottgeisering am Ammersee. Deren Gründer Ewald Hödl verpflanzte schon vor fast 20 Jahren Scheibenwischer-Motoren aus einem VW Golf in Liegeräder. Als sich der E-Bike-Boom abzeichnete, war der Schritt zur Firmengründung für den Fahrrad-Entwickler eine logische Konsequenz. Mit Bastellösungen haben die E-Bikes von Veelo jedoch nichts gemein. Vielmehr zählen die Modelle zu den leichtesten und sportlichsten Vertretern ihrer Klasse. Der coole Sportstromer von Veelo bringt gerade mal 15,4 kg auf die Waage.

Von Mittwoch, 31. August bis Samstag, 3. September 2011 läuft die große Rad-Show am Bodensee. Die Messepforten öffnen an den Fachbesuchertagen bereits um 8.30 Uhr und schließen um 18.30 Uhr. Am Samstag, 3. September (Publikumstag) ist die EUROBIKE von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen unter www.eurobike-show.com.

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