Mittwoch, 22. November 2017


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Automechanika 2012 präsentiert Mobilitätskonzepte der Zukunft

Elektromobilitäts-Pionier Karabag organisiert Sonderschau / Bundesverband eMobilität e.V. und erste Energieversorger haben ihre Teilnahme angekündigt

Frankfurt am Main, (lifePR) - Neue Formen und Konzepte von Mobilität werden derzeit heiß diskutiert. Sich allein auf die Fahrzeuge zu beschränken, greift allerdings zu kurz. Die Automobilindustrie befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Es wird zusammenwachsen, was für viele auf den ersten Blick nicht zusammen gehört. Das bedeutet auch eine Revolution für die Werkstatt.

Die kommende Automechanika, vom 11. bis 16. September 2012 in Frankfurt, positioniert sich als Leitmesse für die Zukunft der Mobilität. Keine andere Veranstaltung bildet das Thema entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Automobils ab. Zahlreiche Aussteller präsentieren innovative Lösungen aus den Bereichen Erstausrüstung, Umrüstung, Fahrzeug- und Ladezubehör, Entsorgung und Recycling. Zur letzten Veranstaltung kamen 4.471 Aussteller und rund 155.000 Besucher aus 181 Ländern. Für die Automechanika 2012 sind zum jetzigen Zeitpunkt bereits über 85 Prozent der Ausstellungsfläche belegt.

Einen eindrucksvollen Auftritt zum Thema "Smart Grid" plant der Automechanika-Aussteller und Elektromobiltäts-Pionier Karabag auf einer Fläche von rund 4.000 Quadratmetern auf dem Freigelände Agora. Die Sonderschau ist angelehnt an die von Karabag geplante Wohnbausiedlung "Energieautarkes Arbeiten und Wohnen" in Norderstedt nahe Hamburg. Sie soll zeigen, wie sich die automobile Lebenswelt in Zukunft entwickeln könnte. Aussteller werden unter anderem Unternehmen sein, die auf den ersten Blick nichts mit dem automobilen Markt zu tun haben – aber zukünftig im Zusammenhang mit der Elektromobilität eine wichtige Rolle spielen werden. Dazu gehören Batteriehersteller, Unternehmen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien wie Solar oder Windkraft, aber auch Hochschulen und Ausbildungsstätten, die den „Automechaniker der Zukunft“ ausbilden werden. Autarkie ist dabei das entscheidende Stichwort und die Sonderschau zeigt: Fahrzeug, Energieversorgung und Gebäudetechnik werden in Zukunft zu einem System der autarken Mobilität verschmelzen.

Neues Interesse geweckt hat die Automechanika bei Ausstellern aus dem Bereich Ladeinfrastruktur. Energieversorger wie EON und RWE sowie international führende Hersteller von Industriesteck-vorrichtungen haben ihre Teilnahme angekündigt.

Gemeinsam mit dem Bundesverband eMobilität e.V. (BEM) und dessen Mitgliedsunternehmen entwickelt die Messe Frankfurt eine Themenwelt "Mobilität der Zukunft", die für Endverbraucher auch außerhalb des Messegeländes neue Mobilitätskonzepte erlebbar machen soll.

Die KARABAG GmbH und ihre Elektrofahrzeuge

Die Karabag GmbH bietet neben dem Verkauf von Fiat-Nutzfahrzeugen seit 2007 auch Elektrofahrzeuge an. Dabei handelte es sich zunächst von Karabag in Zusammenarbeit mit dem TÜV Süd homologierte Fahrzeuge der Firma Micro-Vett aus Modena/Italien. Seit 2009 baut Karabag Elektrofahrzeuge auch in eigenen (europäischen) Produktionsstätten. Zusammen mit verschiedenen Partnerunternehmen entwickelte Karabag außerdem ein berührungsloses Ladesystem mittels einer Induktionsschleife und eine CO2-neutrale

konventionelle Fahrzeugheizung durch die Verbrennung von Bioethanol (zusammen mit Eberspächer). Die Produktpalette der Karabag GmbH umfasst den Fiorino E, den Doblò E als weiteren etwas größeren Kleintransporter, den Scudo E als Vertreter der sogenannten VITO-Klasse und schließlich den Ducato E in allen Größen und Gewichtsklassen bis vier Tonnen zul. Gesamtgewicht als Vertreter der Sprinterklasse. Als Kleinwagen bietet Karabag den New 500 E auf Basis des Fiat 500 an - ein Elektroauto, das unter den Kosten eines konventionellen vergleichbaren Autos liegt. Der Fiorino E und die Transporter-Range erreichen eine Geschwindigkeit von bis 140 km/h. Der 500 E fährt bis zu 110 km/h schnell. Das Aufladen des Fahrzeuges ist an einer 230V/50Hz-Steckdose oder mittels berührungsloser Induktionsschleife möglich. Die Komplettladezeit beträgt dann ca. sieben Stunden. Die Alternative ist ein 9-kW-Drehstromanschluss. Hier beträgt die Ladezeit ca. drei Stunden. Mittlerweile haben Karabag-Elektrofahrzeuge mehr als fünf Millionen Kilometer auf der Straße zurückgelegt. Gemessen an den Zulassungszahlen für Elektrofahrzeuge war die Karabag GmbH im Jahr 2010 Marktführer in Deutschland.

Messe Frankfurt Exhibition GmbH

Die Messe Frankfurt ist mit 448,3 Millionen Euro Umsatz und weltweit über 1.600 aktiven Mitarbeitern das größte deutsche Messeunternehmen. Der Konzern besitzt ein globales Netz aus 28 Tochtergesellschaften, fünf Niederlassungen und 52 internationalen Vertriebspartnern. Damit ist die Messe Frankfurt in mehr als 150 Ländern für ihre Kunden präsent. An über 30 Standorten in der Welt finden Veranstaltungen "made by Messe Frankfurt" statt. Im Jahr 2010 organisierte die Messe Frankfurt 87 Messen, davon mehr als die Hälfte im Ausland.

Auf den 578.000 Quadratmetern Grundfläche der Messe Frankfurt stehen derzeit zehn Hallen und ein angeschlossenes Kongresszentrum. Das Unternehmen befindet sich in öffentlicher Hand, Anteilseigner sind die Stadt Frankfurt mit 60 Prozent und das Land Hessen mit 40 Prozent.

Weitere Informationen: www.messefrankfurt.com.

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