Sonntag, 22. Oktober 2017


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Weltagrargipfel und Publikumsmagnet: Grüne Woche zieht positive Halbzeitbilanz

Berlin, (lifePR) - Die Internationale Grüne Woche Berlin präsentiert sich auch bei ihrer 77. Auflage seit 1926 als "Mekka" der Land- und Ernährungswirtschaft sowie der nationalen und internationalen Agrarpolitik. Zum Messeauftakt nutzten rund 70 Landwirtschaftsminister aus aller Welt sowie die Spitzenvertreter der gesamten Agrarindustrie die weltgrößte Verbraucherschau zum intensiven Dialog. Auch der Publikums-Run auf die Grüne Woche ist ungebrochen. So wird am Mittwoch (25.1.) um 11 Uhr der 200.000. Besucher der diesjährigen Veranstaltung erwartet. In ersten Zwischenbilanzen äußerte sich die überwiegende Anzahl der Aussteller zufrieden mit dem Messeverlauf. Die Besucher zeigten sich konsumfreudig und gaben bislang pro Kopf rund 100 Euro für den persönlichen Verzehr vor Ort sowie für Bestellungen aus. Weit über 90 Prozent der Fach- und Privatbesucher bewerten die Angebote und Informationsmöglichkeiten der Veranstaltung positiv. Besonders gut kam beim Publikum die neue Deutschland-Tour an, auf der 14 Bundesländer regionale Spezialitäten von der Küste bis zu den Alpen präsentieren. Aber auch die Blumenhalle sowie die Sonderschauen mit den Haus- und Heimtieren standen neben den kulinarischen Genüssen aus aller Welt im Blickpunkt des Besucherinteresses.

Zufrieden äußerte sich auch das diesjährige Partnerland: "Die Teilnahme Rumäniens öffnet für unser Land die Türen zu den Märkten in Deutschland und anderen Ländern", unterstrich der Landwirtschaftsminister des Balkanstaates, Valeriu Tabără, die Bedeutung der Grünen Woche als Handelsplattform für heimische Lebensmittelprodukte. Auch die russische Agrarministerin Elena Skrynnik erwartet in diesem Jahr den Abschluss neuer Vereinbarungen: "Die Teilnahme der Russischen Föderation an der Grünen Woche ist ein mächtiger Impuls zur Entwicklung der internationalen Beziehungen in der Landwirtschaft und fördert den Absatz der hochwertigen russischen Produkte in den globalen Märkten", sagte Skrynnik. So unterzeichneten auf der Grünen Woche der Bundesverband BioEnergie und die National Union of Bioenergy, Renewable Energy and Ecology ein Abkommen zum Aufbau einer langfristigen Zusammenarbeit. Deutschland wolle vor allem Technologie exportieren und umgekehrt Biobrenn- und -kraftstoffe sowie in fernerer Zukunft auch Biogas importieren. Auf der letzten Grünen Woche hatten russische Unternehmen Verträge im Gesamtvolumen von rund 220 Millionen Euro abgeschlossen.

Die weltgrößte Verbraucherschau für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau ist noch bis Sonntag täglich von 10 bis 18 Uhr, am Freitag und Sonnabend bis 20 Uhr geöffnet.

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