Samstag, 18. November 2017


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Grüne Woche 2012: Luft zum Atmen und Rohstoff zum Leben

Fachschau "Multitalent Holz" zeigt vielfältige Nutzungsmöglichkeiten des Rohstoffs Holz - Wirtschaftszweig erzielt Jahresumsatz von 180 Milliarden Euro

Berlin, (lifePR) - Bereits zum sechsten Mal erleben die Besucher der Internationalen Grünen Woche Berlin 2012 (20.-29.1.) auf mehr als 2.500 Quadratmetern einen facettenreichen Branchenauftritt rund um den nachwachsenden Rohstoff "Holz". In der Fachschau "Multitalent Holz" zeigen in Halle 4.2 Förster Beispiele nachhaltiger Wald- und Forstwirtschaft und Verarbeiter informieren über eine leistungsfähige Holzverarbeitung. In der "Lebenden Werkstatt" entstehen live 1:1-Muster für das moderne Bauen mit Holz. Zimmerer präsentieren ihr Handwerk zwischen Tradition und Moderne. Welche Klima schonenden und CO2-senkenden Vorteile das Heizen mit Holz bietet, demonstrieren die Aussteller für Heiztechnik und Heizmaterial.

Ausstellungen und Angebote zu Innenausbau und Möbeln vermitteln anschaulich die warme und natürliche Wohnatmosphäre des Materials Holz. Die Mitmachaktionen im Bereich "Arbeiten, Lernen und Leben mit Holz" begeistern die ganze Familie: Bei Multitalent Holz wird gehobelt und gesägt, es darf geklettert werden und es gibt fundierte Informationen von Fachleuten zu den Bereichen Arbeiten, Lernen und Leben mit Holz.

Klimaschützer Holz

Um eine Tonne Holz zu produzieren, entziehen Bäume der Atmosphäre rund 1,9 Tonnen Klima schädigendes Kohlendioxid (CO2) und speichern 500 Kilogramm Kohlenstoff. Unsere Wälder leisten damit einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz. In der Nutzung der Wälder gepaart mit der Reduktion der Kohlendioxid-Emissionen liegt eine wichtige Maßnahme im Kampf gegen den Treibhauseffekt.

Ohne den Wald gäbe es auf der Erde kein Leben. Allein eine etwa 100 Jahre alte Buche produziert jedes Jahr 4.600 Kilogramm Sauerstoff. Davon kann ein Erwachsener mehr als 13 Jahre lang atmen. In unseren Wäldern sind derzeit rund 2,6 Milliarden Tonnen Kohlenstoff festgelegt. Das entspricht in etwa 9,5 Milliarden Tonnen CO2. Bei der Bekämpfung des Treibhauseffekts spielt der Wald also eine entscheidende Rolle - und das gleich in dreifacher Hinsicht: Erstens entzieht er der Atmosphäre CO2. Zweitens verlängert sich diese Speicherung, wenn Holz etwa für Neubauten, Modernisierungen, Anbauten oder Möbel verwendet und der enthaltene Kohlenstoff somit festgesetzt wird. Ein Niedrigenergiehaus in Holzbauweise beispielsweise entlastet die Atmosphäre um rund 80 Tonnen Kohlendioxid. Drittens ersetzt Holz andere energieintensive Materialien wie Stahl oder Beton, die auf Basis endlicher Rohstoffe hergestellt werden. Da die heimischen Wälder nachhaltig bewirtschaftet werden - es wird nie mehr Holz geerntet als nachwächst -, erschöpft sich die Ressource Holz nicht.

Wirtschaftsfaktor Holz

Nach Beschäftigten und Umsatz zählt die Forst- und Holzwirtschaft zu den Leitbranchen Deutschlands. Der Wirtschaftszweig beschäftigt mehr als 1,3 Millionen Menschen (mehr als die Automobilindustrie), umfasst rund 185.000 Betriebe und erzielt einen jährlichen Umsatz von über 180 Milliarden Euro (mehr als die Elektroindustrie oder der Maschinen- und Anlagenbau). Insgesamt gibt es in Deutschland rund zwei Millionen Waldbesitzer, mit Flächen von weniger als einem bis zu mehreren 10.000 Hektaren. Für alle aber gilt, dass ihr Wald für sie etwas Besonderes ist.

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