Merum Taschenführer Olivenöl 2013

Die strengste Auswahl italienischer Öle

(lifePR) ( Grüningen ZH, )
In wenigen Tagen erscheint der Merum Taschenführer Olivenöl. 615 Öle aus ganz Italien wurden von einem Team professioneller Ölverkoster in Florenz geprüft. Nur 220 Muster bestanden den Test und werden im Taschenführer empfohlen. Gegliedert sind die selektionierten Extra Vergine in hervorragende Öle mit drei Herzen, sehr gute (zwei Herzen), gute (ein Herz) und recht gute mit geringfügigen Schönheitsfehlern (halbes Herz).

Ölverkosten lähmt Nase und Gaumen

Schärfe, Bitterkeit und Adstringenz summieren sich während der Olivenölverkostung so rasch, dass die Zunge sehr bald überfordert ist. Zudem klingt diese Überreizung des Gaumens sehr viel langsamer ab als zum Beispiel die Empfindungen von Süße, Säure und Tannin bei Wein: Der Eindruck von aufgerautem Zahnfleisch und gegerbter Zunge stellt sich schon nach wenigen Ölen ein und hält sich beharrlich. Die nötigen längeren Pausen zwischen den Proben ziehen die Verkostung in die Länge. Fast zwei Monate dauerten deshalb die Arbeiten unserer Verkoster für die diesjährige Ausgabe.

Öle mit Fehlern werden nicht publiziert

Öle mit sensorischen Fehlern werden nicht publiziert. Bei den beanstandeten Fehlaromen handelt es sich vor allem um Noten von Heu, geschnittenem Gras, gekochtem Gemüse, Käse, Wein, Essig, Ovomaltine, Kakaopulver, eingelegten Oliven, Ranzigkeit, Fußschweiß... 395 Muster mussten wegen solcher Fehlaromen - manchmal stark, manchmal schwächer ausgeprägt - eliminiert werden.

Toskana liegt vorn

In der Toskana herrscht dank des vor zwei Jahren verstorbenen Forschers und Panelausbilders Marco Mugelli und des innovativen Konstrukteurs von Ölmühlen, Giorgio Mori in Tavarnelle, die wohl weltweit fortschrittlichste Qualitätskultur. Immer mehr Olivenproduzenten bringen ihre Ernte in moderne Ölmühlen oder schaffen sich selbst eine an. Gleichzeitig gehen vom DOP-Konsortium des Chianti Classico und dem Laboratorium der Handelskammer Florenz mit ihren Forschungsprojekten wichtige Impulse für die Qualitätsproduktion aus. 115 der 242 toskanischen Öle konnten selektioniert werden.

Sizilien und Apulien immer besser

Bezüglich der Qualitätsentwicklung folgt auf die Toskana gleich Sizilien. Gut ein Viertel der 79 eingereichten sizilianischen Öle können im Taschenführer empfohlen werden.

Es ist großartig, dass offenbar endlich auch Großproduzent Apulien den Anschluss sucht. Immerhin 20 Prozent der 61 eingereichten Muster sind gut! Vor allem die in Nordapulien beheimateten Sorten Peranzana und Coratina vermögen enorm charaktervolle Öle zu ergeben.

Dank vorbildlicher Ölmüller entstehen auch in Umbrien, Latium und Kampanien sowie auch in den norditalienischen Regionen, vor allem im Westen und im Norden des Gardasees, immer mehr spannende Qualitäten.

Schlusslichter: Kalabrien und Veneto

Schlusslichter bleiben leider Kalabrien, die Marken und die Basilikata. Aber auch vom Veneto, sichere Quelle qualitativ einwandfreier Weine, dürfte beim Olivenöl mehr erwartet werden. Dass von den angestellten 19 Ölen 15 wegen deutlicher Fehler nicht bewertet werden konnten, ist kein Ruhmesblatt für die Region. Enttäuschend war auch dieses Jahr wieder Ligurien.

Die detaillierten Ergebnisse der Verkostung finden Sie im aktuellen Merum Taschenführer "Italiens beste Olivenöle". Das Werk liefert eine zuverlässige Antwort auf die Frage: "Wo erhalte ich gutes Olivenöl?".
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