Mittwoch, 13. Dezember 2017


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Chinesische Wirtschaftsdaten: MERICS startet neues Analyse-Projekt

Alles, was wichtig ist, jedes Quartal: MERICS Economic Indicators

Berlin, (lifePR) - Wie es um Chinas Wirtschaft steht, lässt sich an Wachstumszahlen allein nicht ablesen. MERICS startet deshalb ein neues Projekt zur Analyse chinesischer Wirtschaftsdaten. Die erste Ausgabe analysiert Daten aus dem dritten Quartal 2017 und liefert damit eine Bestandsaufnahme der Wirtschaftsentwicklung kurz vor dem 19. Parteitag der Kommunistischen Partei Chinas.

Die MERICS Economic Indicators, die künftig quartalsweise publiziert werden, zeigen die Entwicklung der chinesischen Wirtschaft als Zusammenspiel von Datensätzen aus wichtigen Kernbereiche der Wirtschaft. MERICS-Ökonomen analysieren Wachstumszahlen, Investitionsströmen, Industrieentwicklung, Finanzmärkten und Verbraucherstimmung und beschreiben ihre Beobachtungen in Texten und Graphiken. Ergänzt wird die Publikation zu jedem Quartal durch eine ausführliche Analyse zu einem Fokus-Thema.

In ihren Analysen beschreiben die Autoren Max J. Zenglein und Maximilian Kärnfelt die Mechanismen der chinesischen Wirtschaft, die stärker als andere Volkswirtschaften von politischem Handeln beeinflusst wird. Die Economic Indicators basieren hauptsächlich auf Daten des chinesischen Nationalen Statistikamts. Makroökonomische Kennzahlen, etwa die Wachstumsrate, sind allein nur begrenzt aussagekräftig. Doch der Blick ins Detail der Statistik offenbart immer auch Entwicklungen, die der oberflächlichen Betrachtung entgehen.

Was ist der MERICS China Confidence Index?

Um Trends in Chinas Wirtschaft frühzeitig zu identifizieren, hat MERICS einen eigenen Index entwickelt. Denn es sind nicht nur harte Fakten, die den Weg einer Ökonomie bestimmen: Auch die Stimmung von Marktteilnehmern wirkt sich real auf die Wirtschaft aus.
Der MERICS China Confidence Index kombiniert Daten zur Wirtschaftsentwicklung mit verschiedenen Indikatoren, die die Erwartungen der chinesischen Marktteilnehmer an die Zukunft messen, und leitet daraus Antworten auf folgende Fragen ab:


Welche Erwartungen haben die Wirtschaftsteilnehmer an die Börsen- und Einkommensentwicklung, an den Dienstleistungssektor und an den Konsum?
Wie sehen Geschäftsleute die Entwicklung ihrer Auftragslage? Planen sie neue Investitionen?
Sparen Privatleute oder geben sie ihr Geld aus, etwa für Immobilien oder Reisen?


Die Beobachtungen zu solchen Erwartungen lassen verlässliche Rückschlüsse darauf zu, ob die Zukunft der chinesischen Wirtschaft positiv oder negativ bewertet wird.

Aktuelles Quartal: Wirtschaft wächst robust, Kreditwachstum ungebremst

Die chinesische Wirtschaft ist auch im dritten Quartal 2017 stark gewachsen. Ein dynamischer Dienstleistungssektor, insbesondere die schnell expandierende Internet-Ökonomie leisteten dazu einen großen Beitrag, wie auch das anhaltend robuste Wachstum in der herstellenden Industrie. Die Regierung schaffte es aber weiterhin nicht, das rapide Kreditwachstum unter Kontrolle zu bringen.

Im aktuellen Fokus-Thema analysieren die MERICS-Ökonomen die Erreichbarkeit der Ziele der chinesischen Regierung, das BIP wie auch das Einkommen zwischen 2010 bis 2020 zu verdoppeln. Die Analyse zeigt, dass es schwierig sein wird, beide Ziele zu erfüllen. Die Autoren kommen aber auch zu dem Schluss, dass aufgrund der politischen Vorgaben das BIP-Wachstum bis 2020 nicht unter 6,4 Prozent fallen wird.

Hier können Sie die erste Ausgebe der MERICS Economic Indicators als PDF herunterladen oder hier online lesen.

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