Merck fördert branchenübergreifenden Dialog über Zusammenhang von Vielfalt und Innovationskraft

DAX-Konzerne erhalten bei Merck Einblick in die Studie des Center of Talent Innovation, die eine Korrelation zwischen Diversität und Innovationskraft belegt / Merck Serono CEO Bélen Garijo: "Diversität gilt es nicht nur zu fördern, sondern auch zu man

(lifePR) ( Darmstadt, )
Merck hat heute mit mehr als 20 führenden deutschen Wirtschaftsunternehmen über den Zusammenhang zwischen einer von Vielfalt geprägten Mitarbeiterschaft und der Innovationsfähigkeit in Unternehmen diskutiert. Basis bot die richtungsweisende Studie "Innovation, Vielfalt, Marktwachstum" der amerikanischen Denkfabrik Center of Talent Innovation (CTI). Danach sind Unternehmen, die sowohl die Vielfalt in der Belegschaft als auch die erworbene Diversität wie beispielsweise kulturelle Vielseitigkeit, internationale Erfahrung oder Sprachkenntnisse im Management fördern, nachweislich innovativer als Unternehmen mit eher homogenen Belegschaften.

Die Analysen des CTI belegen eine deutliche Korrelation zwischen der Diversität und der Innovationskraft und damit auch dem Wachstum der Unternehmen im Markt. Börsennotierte Unternehmen, die sowohl die angeborene Diversität in der Belegschaft als auch integrative Verhaltensweisen im Management fördern, sind innovativer: Deren Mitarbeiter geben 70 Prozent häufiger an, ihre Firma habe in den vergangenen 12 Monaten einen neuen Markt erschlossen - verglichen mit Mitarbeitern aus relativ homogenen Belegschaften. Obendrein sagen 45 Prozent der Befragten häufiger, ihr Unternehmen habe im selben Zeitraum seinen Marktanteil vergrößern können.

Im Rahmen einer Roundtable-Diskussion diskutierten Personalverantwortliche und Diversity Officer darüber, wie sie die Studienergebnisse für ihr Unternehmen nutzbar machen können. Belén Garijo, Chief Executive Officer von Merck Serono, der biopharmazeutischen Sparte von Merck, erklärte: "Wir sehen in der Vielfalt eine Basis für Wettbewerbsvorteile. Wir wollen Diversität nicht nur fördern, sondern wir müssen sie auch managen." Merck versuche mit verschiedenen Initiativen das Innovationspotenzial seiner zunehmend heterogeneren Belegschaft zu heben. Bei Merck arbeiten Menschen aus 121 verschiedenen Nationen, lediglich 26 Prozent der Mitarbeiter stammen aus Deutschland. 44 Prozent der insgesamt 34 direkt der Geschäftsleitung unterstellten Manager haben einen nichtdeutschen Pass. Der Anteil von Frauen in Führungspositionen ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen (2012: 24 Prozent).

Merck hat Verhaltensweisen, die auf eine vielfältigere und innovativere Unternehmenskultur zielen, in seinem Kompetenzmodell verankert. Auf diesem Modell basieren auch alle Personalprogramme. Merck Serono geht dabei einen Schritt weiter, indem die Sparte Führungskräfte identifiziert, die aufgrund ihrer Erfahrung und ihres Werdegangs die Unterschiedlichkeit ihrer Teams im Hinblick auf Geschlecht, Alter, Kultur oder Nationalität besonders wertschätzen und ein integratives Verhalten an den Tag legen. Diese Führungskräfte, die Vorbilder für eine offenere, innovativere Kultur sind, sollen andere Vorgesetzte coachen, die auf diesem Gebiet noch Defizite haben.

Die Studie des Center of Talent Innovation basiert neben der Auswertung von 40 Fallstudien globaler Unternehmen auf Tiefeninterviews mit 160 Managern und Innovationsexperten sowie einer Online-Umfrage unter 1.800 Mitarbeitern im Dezember 2012 in den USA. "Führungskräfte müssen die Unterschiede innerhalb ihrer Teams würdigen und mit Störungen konstruktiv umgehen, um Ideen entwickeln zu können, die das Potenzial haben, neue Märkte zu eröffnen", erklärte CTI-Projektleiterin Melinda Marshall. "Führungskräfte, die eine offene Kultur und Meinungsvielfalt fördern, verhelfen ihrem Unternehmen auch zu Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen - ein weiterer Beitrag der Innovation zur Wirtschaftlichkeit des Unternehmens."
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