Merck erhält Rechte zur Erbitux-Vermarktung in Japan zurück - Position als führendes Onkologie-Unternehmen wird gestärkt

Merck und Bristol-Myers Squibb beenden Vermarktungskooperation für Erbitux in Japan / Gesamtverantwortung wird an Merck rückübertragen

(lifePR) ( Darmstadt, )
Merck, ein führendes Unternehmen für innovative und hochwertige Hightech-Produkte in den Bereichen Healthcare, Life Science und Performance Materials, hat heute die Rückübertragung der Gesamtverantwortung für die Vermarktung von Erbitux® (Cetuximab) auf Merck in Japan mit Wirkung zum 1. Mai 2015 bekannt gegeben.

"Der Ausbau unserer Onkologie-Aktivitäten in Japan ist von strategischer Bedeutung, weil er uns unserem Ziel, ein führendes globales Unternehmen in der Onkologie und Immunonkologie zu werden, einen entscheidenden Schritt näher bringt", sagte Belén Garijo, Mitglied der Geschäftsleitung von Merck und CEO Healthcare.

Die Rückübertragung der Vermarktungsrechte für Erbitux in Japan stärkt die Präsenz von Merck in diesem strategisch wichtigen Markt, der als regionaler Forschungs- und Entwicklungsstandort für Südost-Asien bereits etabliert ist.

"Diese Vereinbarung rückt Japan als eines unserer Schlüsselländer in Ergänzung unserer auf Asien ausgerichteten F&E-Strategien verstärkt in den Mittelpunkt. Von diesem Schritt erhoffen wir uns, den asiatischen Patienten Therapien anbieten können, die am besten zum epidemiologischen Profil der Bevölkerung passen", sagte Elcin Ergun, Leiterin Global Commercial bei Merck Serono, dem biopharmazeutischen Geschäft von Merck.

Erbitux wurde gemeinsam mit Bristol-Myers Squibb im September 2008 in Japan für die Behandlung von metastasiertem Kolorektalkarzinom eingeführt. Im Dezember 2012 folgte die Zulassung der Behandlung von Kopf-Hals-Tumoren als weiterer Indikation.

Erbitux

Erbitux® ist ein hochwirksamer monoklonaler Antikörper vom Typ IgG1, der gezielt den epidermalen Wachstumsfaktorrezeptor (EGFR) blockiert. Als monoklonaler Antikörper unterscheidet sich Erbitux in seiner Wirkweise von nicht-selektiven Standardchemotherapien dadurch, dass er spezifisch an den EGFR bindet. Durch diese Bindung wird die Aktivierung des Rezeptors und das nachgeschaltete Signalleitungssystem gehemmt, wodurch sowohl die Invasion der Tumorzellen in gesundes Gewebe als auch die Ausbreitung der Tumoren in neue Körperregionen (Metastasierung) vermindert wird. Darüber hinaus wird angenommen, dass es die Fähigkeit der Tumorzellen, die durch Chemo- und Strahlentherapie verursachten Schäden zu reparieren, sowie die Ausbildung neuer Blutgefäße in den Tumoren verringert, was zu einer generellen Hemmung des Tumorwachstums zu führen scheint.

Als häufigste Nebenwirkung tritt bei Behandlung mit Erbitux ein akneartiger Hautausschlag auf, der wiederum mit einem guten Ansprechen auf die Therapie zu korrelieren scheint. Bei etwa 5 Prozent aller Patienten können unter der Behandlung mit Erbitux Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten; bei etwa der Hälfte handelt es sich um schwere Reaktionen.

Erbitux ist in über 90 Ländern weltweit für die Behandlung von Kolorektalkarzinomen und Plattenepithelkarzinomen des Kopfes und Halses (SCCHN) zugelassen.

Merck hat die Vermarktungsrechte für Erbitux außerhalb der USA und Kanada 1998 in Lizenz von ImClone LLC, einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft von Eli Lilly and Company, erworben. Merck hat sich dem Ziel einer Förderung der Onkologie-Therapie verschrieben und untersucht derzeit neuartige therapeutische Ansätze in hoch spezifischen Bereichen.
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