Deutsche-Bank-Chef Sewing: Stellenabbau ist hart, aber notwendig

(lifePR) ( Köln, )
Die Deutsche Bank kündigt einen massiven Umbau an, bis 2022 sollen 18.000 Jobs gestrichen werden. Für Vorstandschef Christian Sewing ein unvermeidlicher Weg. „Wir haben keine andere Möglichkeit. Diese Bank muss sich auf ihre Stärken konzentrieren. Das machen wir jetzt und das bedeutet, dass wir Dinge schließen und das heißt auch Jobs abbauen“, sagte Sewing im Interview mit dem Nachrichtensender n-tv.

Den Umbau will der Konzern selbst finanzieren. „Wir bitten den Aktionär nicht um eine Kapitalerhöhung und werden dann auch über die Zeit über die Dividende auch Kapital zurückgeben. Das ist neu für die Bank. Von daher ist das meines Erachtens auf mittlere und lange Sicht eine gute Nachricht für die Aktionäre.“ Der Konzernumbau wird insgesamt rund 7,4 Milliarden Euro kosten. Die Bank will sich gesundschrumpfen und sich unter anderem aus dem Aktiengeschäft zurückziehen. „Die Stärken der Bank sind insbesondere das globale Firmenkundengeschäft. Aber natürlich haben wir daneben eine jetzt verkleinerte, sehr stark fokussierte Investmentbank. 75 Prozent der Erträge der Investmentbank sind in der Top 5 weltweit vertreten“, so Sewing.

Sewing will die Bank auch fit für die Digitalisierung machen. Neuer Digitalvorstand wird Bernd Leukert, ehemals Vorstandsmitglied bei SAP. Dazu Sewing: „Die Bankenwelt wird auf Dauer insbesondere durch Technologie bestimmt und durch eine top Beratung. Für beides muss die Deutsche Bank stehen.“ Leukert sei daher ein „Glücksgriff“.
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