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Aufstellung der Plastik »Der Morgen oder Hölderlin« von Prof. Markus Lüpertz vor dem Deutschen Haus bei den Olympischen Spielen in London, 07. August 2012

Ein Projekt von Prof. Markus Lüpertz und der Galerie Geuer & Breckner in Kooperation mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), der Deutschen Sport-Marketing (DSM) und der Medienfabrik Gütersloh

Gütersloh, (lifePR) - Die Olympischen Spiele gehören zu dem vielleicht Wichtigsten, was sich die Menschheit seit der Antike bewahrt hat. Das betrifft nicht nur den sportlichen Wettkampf zwischen Vertretern fast aller Nationen unserer Welt, sondern die zutiefst humanistische olympische Idee, die bereits in der Antike fußt, als die Spiele unter dem Schutz des so genannten »heiligen Friedens« standen, während nichts die Wettkämpfe der Athleten und das dazugehörige Fest stören durfte. Zu allen Zeiten und erst Recht nach ihrer Wiederbelebung 1880 durch Pierre de Coubertin wurden die Olympischen Spiele als ein Sinnbild der friedlichen Gesellschaft schlechthin beschrieben. Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass auch die Kunst, ob als Literatur, bildende Kunst oder Musik, den Olympischen Spielen stets nahestand. Coubertin selbst wurde 1912 unter dem Doppelpseudonym »Georges Hohrod und Martin Eschbach« der erste Olympiasieger in der Disziplin Literatur mit dem Werk »Ode an den Sport«.

Diesem Geist folgt im Jahre 2012 die deutsche olympische Delegation. Am 26. Juli 2012 eine von dem Künstler Prof. Markus Lüpertz geschaffene Plastik mit dem Titel »Der Morgen oder Hölderlin« vor dem Deutschen Haus, das im Museum of London Docklands beheimatet ist, aufgestellt.

Prof. Markus Lüpertz, emeritierter Rektor der Düsseldorfer Kunstakademie, einer der bekanntesten und einflussreichsten zeitgenössischen Künstler Deutschlands, war bereits seit Längerem mit dem Thema einer Verbildlichung der olympischen Idee befasst. "Dass es sich dabei nur um eine Figur des Hölderlin handeln konnte, erschien mir schlüssig", so der Künstler.

Sowohl im »Hyperion« als auch in den sogenannten »Pindarfragmenten« setzte sich der deutsche Ausnahmedichter Friedrich Hölderlin explizit mit der griechischen Antike und im Besonderen mit Olympia auseinander. Im Grunde ist das gesamte Werk Hölderlins vom Bild einer tätigen, schaffenden, ja dynamischen griechischen Antike geprägt. Das olympische Griechenland galt ihm als Ideal der Vergangenheit und bestens geeignet für den Aufbau einer ebensolchen humanistischen Kultur und Gesellschaft. Dies bestätigt auch der Wissenschaftler Prof. Dr. Alexander Honold, Ordinarius Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Basel: "Nach Olympia weisen die Wegzeiger alle vier Jahre. Auch wenn die Zeitrechnung der Neuzeit nicht mehr nach Olympiaden zählt, ist im Turnus der Olympischen Spiele ein Element des antiken Lebensrhythmus erfolgreich wiederbelebt worden. Auf Olympia war auch in früheren Zeiten schon die Griechenland-Sehnsucht mancher englischen, französischen und deutschen Poeten gerichtet. Friedrich Hölderlin (1770 - 1843) war nicht nur ein Kenner und Verehrer der griechischen Antike, er bereitete - und das ist nicht allgemein bekannt - in seinem dichterischen Werk einer Wiederbelebung der Olympischen Spiele den Boden. (...) Wenn Hölderlin auch zu den Olympischen Spielen von London im Sommer 2012 in der Skulptur von Markus Lüpertz als Genius der olympischen Idee schlechthin auftritt, dann kann dieser mutige Entwurf daran erinnern, dass für die Dichter und Denker zu Zeiten Hölderlins, Schillers und Goethes das Projekt einer ästhetischen Erziehung der Menschen stets auch den Körper und die Entwicklung der Körperkräfte miteinbezog. Griechisch und olympisch geht es in diesem Sinne überall dort zu, wo nicht einseitig nur bestimmte menschliche Funktionen gelten, sondern wo der ganze Mensch in seinen Kräften unter Gleichgesinnten im freundlichen Wettstreit sich ausbildet."

Prof. Lüpertz sagt über seine Plastik »Der Morgen oder Hölderlin«, er habe in ihr kein Abbild des Dichters, sondern vielmehr seinen Genius darstellen wollen, mithin die Abstraktion der Persönlichkeit, seines Schicksals, seiner Bestimmung. »Was mich an Hölderlin interessiert ist sein Leben, seine Situation als Außenseiter. Ich wollte den Triumph des Individualismus' zeigen, was mir wichtig scheint gerade heute, in einer Zeit, da der Anti-individualismus, die Konformität regiert«, so Lüpertz.

Um das Kunstwerk entsprechend zu den Olympischen Spielen 2012 in London platzieren zu können, wandte sich der Künstler an die Düsseldorfer Galerie Geuer & Breckner, die bereits für die Olympischen Spiele in Athen und China künstlerische Beiträge erarbeitet hatte. Die dort gewonnenen Erfahrungen sowie viele enge Kontakte, u. a. zum Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), der Deutschen Sport-Marketing (DSM) und zur Medienfabrik Gütersloh, einer Tochter der arvato AG, halfen, für die Verwirklichung des Projekts geeignete Partner zu gewinnen.

Mit ihrer Präsenz und Ausdruckskraft, ihrer Botschaft und der Erinnerung an das, was die Olympischen Spiele in der Antike ausgemacht hat, stellt die Hölderlin-Plastik auch eine starke Identifikationsfigur für die deutsche Olympiamannschaft und die Kommunikationsoffensive »Wir für Deutschland« dar. Diese hat das Ziel, den Athleten, dem olympischen Sport und seiner Förderung sowie den Verbänden mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen.

Michael Vesper, Chef de Mission der Olympiamannschaft, sagt: »Der DOSB ist die Dachorganisation des gesamten deutschen Sports und hat deshalb den Slogan und die Kommunikation so gestaltet, dass sich darin Verbände, Organisationen, Einzelpersonen und auch Unternehmen mit eigenen Aktionen wiederfinden können. Das nun ein so bedeutender Künstler wie Markus Lüpertz ein solches Projekt unter der Klammer 'Wir für Deutschland' realisiert, ehrt uns natürlich besonders«.

Die Plastik "Der Morgen oder Hölderlin" von Prof. Markus Lüpertz sowohl während der Olympischen Spiele 2012 als auch während der sich anschließenden Paralympischen Spiele vor dem Deutschen Haus in London zu sehen sein.

Anlässlich ihrer Aufstellung gestaltete Markus Lüpertz ebenfalls eine auf 45 Exemplare limitierte Skulpturenedition »Hölderlin« in einer Größe von 45,5 cm. Sie ist bei der Galerie Geuer & Breckner erhältlich (weitere Informationen unter www.geuerbreckner.de).

Geuer & Breckner GmbH
Altestadt 7
40213 Düsseldorf
Germany
www.geuerbreckner.de
Telefon: + 49 – 211 – 54 22 13 10
E-Mail: info@geuerbreckner.de
Internet: www.geuerbreckner.de

Über „Wir für Deutschland“

– Langfristig angelegte Kommunikationsoffensive des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) mit dem Ziel, den Athleten, dem olympischen Sport und seiner Förderung sowie den Verbänden mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen.
– Kommunikation und Motto sind so konzipiert, dass sich darin Verbände, Organisationen, Einzelpersonen und auch Unternehmen mit eigenen Aktionen wiederfinden können. „Wir für Deutschland“ ist ein klares Bekenntnis für unser Land und zu mehr Gemeinschaft. nicht nur im Sport.
– London 2012 bildet nur den Auftakt. Ausgerichtet sind die Maßnahmen auf die kommenden Spiele und vor allem die Zeit zwischen den sportlichen Highlights.
– Auswahl an Tools und Maßnahmen:
– Anzeigenmotive mit verschiedenen Sportbotschaftern, Onlinebanner uvm.
– Website inkl. „Social Hub“ der Deutschen Olympiamannschaft:
www.deutsche-olympiamannschaft.de
– Facebookauftritt www.facebook.com/olympiamannschaft
– Getwittert wird mit dem offiziellen Hashtag #WirfuerD

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