Klimawandel: Deutsche sind besorgt, fühlen sich aber gut informiert

Marketagent.com befragt knapp 1.500 Verbraucher in Deutschland zu dem jederzeit aktuellen Thema

(lifePR) ( München, )
Auch im Jahr 2012 wird der zu beobachtende Klimawandel, die globale Erwärmung der Erde seinen Platz in der öffentlichen und medialen Diskussion einnehmen. Spätestens wenn das Wetter hierzulande wieder seine Kapriolen auslebt, beschäftigen sich nicht nur Umweltspezialisten und Forscher aktiv damit. Marketagent.com, eines der führenden Online-Marktforschungsinstitute im deutschsprachigen Raum hat knapp 1.500 Personen in Deutschland zu diesem Thema befragt und herausgefunden, dass die Bedrohung der Erde durch die globale Erwärmung ebenso wie die Bekämpfung dieses Problems die Menschen durchaus beschäftigt - und wie bei so vielen Themen ist das Vertrauen in die Politik, für konkreten Klimaschutz zu sorgen, eher gering.

Fragt man die Menschen in Deutschland ganz allgemein nach dem größten Problem in der Welt, so landet der voranschreitende Klimawandel noch vor Themen wie der Wirtschafts- und Finanzkrise oder dem internationalen Terrorismus auf Platz drei. 14,7% der Befragten macht die globale Erwärmung der Erde die größten Sorgen, lediglich der Mangel an Trinkwasser und Nahrung (16,4%) sowie die allgemeine Zerstörung der Natur (17,1%) werden als drängendstes Problem noch häufiger benannt.

Über den Klimawandel weiß die Bevölkerung hierzulande dem eigenen Empfinden nach Bescheid. Mehr als jeder zweite fühlt sich über die Ursachen (53,2%) bzw. die entsprechenden Auswirkungen (50,6%) sehr bzw. eher gut informiert, nicht einmal jeder zehnte Befragte gibt an, eher bzw. sogar sehr schlecht informiert zu sein.

Auf die Frage nach den drei bedrohlichsten konkreten Auswirkungen der globalen Erderwärmung nennen mehr als sechs von zehn Personen (60,8%) die Zunahme extremer Wetterereignisse wie Hagel, Stürme oder Orkane. Das Ansteigen der Meeresspiegel ist für 42,8% eine der zentralen Bedrohungen, gut ein Drittel (34,8%) fürchten auch Hitze und Trockenheit als Folge der Erderwärmung.

Die individuelle Besorgnis über derartige Auswirkungen ist ausgeprägt: 18,5% der Bevölkerung Deutschlands macht sich sehr große, ein gutes Drittel (34%) eher große Sorgen - nur 10,2% sind eher oder sogar gänzlich unbesorgt ob der Bedrohung des blauen Planeten.

Das probate Mittel gegen die globale Erderwärmung heißt bekanntlich Klimaschutz. Was tut nun jeder Einzelne im Kleinen, um die voranschreitende Klimaerwärmung aufzuhalten oder zumindest einzudämmen? Eine deutliche Mehrheit der von Marketagent.com Befragten, nämlich 81,7% geben an, den eigenen Hausmüll zu trennen, mehr als zwei Drittel (68,3%) verwenden Energiesparlampen. Jeweils gut die Hälfte geht den eigenen Angaben zu Folge sparsam mit der Ressource Trinkwasser um (57,6%), setzt energieeffiziente Haushaltsgeräte ein (54,8%) und fährt den eigenen PKW in möglichst energiesparender Weise (53%). Die Vermeidung von Kurzstreckenflügen ist für immerhin 38 von 100 Befragten ein aktiv geleisteter Beitrag, den Kauf von Klimaschutz-Wertpapieren geben dagegen nur 3,5% an. Und 1,4% aller Befragten gestehen an dieser Stelle freimütig, nichts aktiv zum Klimaschutz beizutragen.

Letztlich wird es bei der globalen Herausforderung Klimaschutz aber wohl auf jeden Einzelnen ankommen. Denn dass die Politik das Problem in den Griff bekommt, glauben nur einige wenige hier Befragte: Nur 15,4% der Deutschen schreiben den gewählten Volksvertretern sehr hohe Kompetenz zu, den voranschreitenden Klimawandel durch entsprechende Gesetze zu verringern oder gar zu stoppen.
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