Ein Beamtenjob ist denkbar

Marketagent.com wollte wissen: In welche Berufe können sich die Menschen in Deutschland gedanklich hineinversetzen? / Wo sehen die Befragten die besten Verdienstmöglichkeiten?

(lifePR) ( München, )
Marketagent.com, eines der führenden Online Marktforschungsinstitute im deutschsprachigen Raum hat im Rahmen einer repräsentativen Studie 1.000 Mitglieder seines Online Access Panels in Deutschland zwischen 14 und 65 Jahren befragt, in welchen Berufen man sich grundsätzlich vorstellen könne, selbst zu arbeiten. Wenig überraschend sind die Vorstellungen von Männern und Frauen hier sehr unterschiedlich.

Deutschlands Arbeitnehmer wünschen sich mehrheitlich einen sicheren, wenig stressigen Arbeitsplatz mit geregelten Arbeitszeiten im öffentlichen Dienst. Zumindest wenn man dem landläufigen Klischee der Tätigkeit der Staatsdiener Glauben schenkt, trifft diese Schlussfolgerung zu: Die meisten, nämlich 21,3% der von Marketagent.com Befragten können sich grundsätzlich vorstellen als Beamte zu arbeiten. Fast 18 von 100 sehen sich eher in einer völlig anderen Tätigkeit - nämlich als Künstler (17,9%). Ähnlich viele können sich für den eigenen Job in das Berufsbild von Polizisten und Rechtsanwälten hineindenken. Bei der Feuerwehr, ein Beruf, der in der Bevölkerung ähnlich wie der Job als Ordnungshüter sehr hohes Ansehen genießt, sehen sich nur gut acht von 100 Befragten (8,5%).

Berufe, in denen sich die von Marketagent.com angesprochenen Personen am wenigsten vorstellen können, aktiv zu sein, sind Beschäftigungen im Transportbereich (LKW-Fahrer 6,3%, Taxifahrer 5,9% und Busfahrer 4%) und - auf der Rangliste ganz hinten - die Tätigkeit als Pfarrer oder Priester (3,4%).

Eine geschlechtsspezifische Betrachtung der Vorstellungskraft der Deutschen hinsichtlich ihres Broterwerbs fördert interessante Unterschiede zu Tage: Grundsätzlich können sich Frauen bei insgesamt deutlich weniger Berufen vorstellen Hand anzulegen und wählen durchschnittlich 3,7 Berufe pro Person in den Bereich des für sich selbst Vorstellbaren. Die befragten Männer entschieden sich dagegen im Schnitt für 4,1 Berufe. Die jeweils mehrheitlich ausgewählten Jobs unterscheiden sich deutlich: Die meisten Befragungsteilnehmerinnen sehen sich als Tierärztinnen (23,9%), Künstlerinnen (20,8%) und Human-Medizinerinnen (20,4%) - weniger denkbar erscheinen dagegen Tätigkeiten als LKW- oder Busfahrerin (1,8% bzw. 1,4%). Anders das Bild bei den Männern: Hier scheint für ein Viertel die Beschäftigung als Beamter (25,5%) oder im handwerklichen Bereich (24,3%) am denkbarsten, gefolgt vom Job bei der Polizei (22,4%). Schlecht vorstellbar ist für die "Herren der Schöpfung" im Beruf des Geistlichen (4,7%) oder als Kellner (5,3%) zu arbeiten. Ein weiteres "No-Go" bei den Männern ist eine Tätigkeit, die wiederum für mehr als ein Fünftel der Frauen (21,8%) absolut im Bereich des Möglichen für den eigenen Broterwerb liegt - nur 5,5% der Befragten männlichen Geschlechts sehen sich als Krankenpfleger. "Schon bei der bloßen Frage nach Vorstellbarem bestätigt sich das Problem der chronischen Unterbesetzung von Männern in Pflegeberufen", kommentiert Christian Jung, Sales Director von Marketagent.com dieses Studienresultat. Dies hängt auch mit den Einkommensmöglichkeiten im Pflegebereich zu tun: Nach Ansicht der Befragten gehört dieser extrem anstrengende Job zu den fünf am schlechtesten bezahlten Tätigkeiten. "Für die Männer, die sich meist in der Rolle des 'Ernährers' sehen, wiegt das erzielbare Einkommen schwerer, als die Möglichkeit in der täglichen Arbeit einen Dienst am Nächsten zu verrichten", so Jung weiter.

Der Beruf, in dem man nach Ansicht der in dieser Studie Befragten besonders gut verdienen kann, ist der des Rechtsanwalts. Über zwei Drittel aller Befragten nennen diese Tätigkeit als einen Job mit sehr guten Einkommensmöglichkeiten (64,6%), bei den 14-19jährigen meinen das sogar 71,4%. Dies ist vielleicht eine Erklärung, dass sich in dieser Altersgruppe die meisten Befragten vorstellen können, selbst als Rechtsanwälte zu arbeiten (30,6%). Bei den Befragten jenseits der 40 ist es dagegen das Handwerk, in das sich die meisten Befragten hineinversetzen können (zwischen 21,7% bei den 50-59jährigen und 25,3% bei den 60-65jährigen).
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