Marc Cain gehört zu den TOP 100

Bodelshausener Unternehmen schafft es in Deutschlands Innovationselite/ Ehrung durch TOP 100-Mentor Ranga Yogeshwar

(lifePR) ( Bodelshausen, )
 

Zum 23. Mal werden die TOP 100 ausgezeichnet, die innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstands. Die Marc Cain GmbH gehört in diesem Jahr zu dieser Innovationselite. Das Bodelshausener Modeunternehmen nahm zuvor an einem anspruchsvollen, wissenschaftlichen Auswahlprozess teil. Untersucht wurden das Innovationsmanagement und der Innovationserfolg. Der Mentor des Innovationswettbewerbs, Ranga Yogeshwar, ehrt den Top-Innovator im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summits am 24. Juni in Essen.

Der Erfolg der Marc Cain GmbH basiert auf zwei Säulen: Produkt- und Marketinginnovationen. So hat der mit dem TOP 100-Siegel ausgezeichnete Damenmode-Hersteller eine Maschine entwickelt, die ein dreidimensionales Stricken erlaubt. Am Ende erhält man damit ein fertiges, nahtloses Produkt aus einem Teil. „Da die dafür notwendige Software vorrangig aus unserem Know-how entstanden ist, werde ich hoffentlich eine ganze Weile der Einzige sein, der mit einer derart innovativen Technik arbeitet“, sagt Helmut Schlotterer, Vorsitzender der Geschäftsführung, Gründer und Inhaber. Schlotterer war schon in den 1990er-Jahren Vorreiter beim Digitaldruck. Auch im Marketing ging er stets neue Wege: 1982 war er der Erste, der in Düsseldorf einen Showroom für seine Damenmode eröffnete, die er dann später nach passenden Outfits statt nach Produkten sortierte. Heute ist das 1973 gegründete Top-Innovationsunternehmen Marc Cain aus Bodelshausen eine weltweit operierende Premiummarke für Damenmode.

Um den Innovationsgeist im Unternehmen wachzuhalten, sorgt die Firmenleitung für ein gutes Innovationsklima: Die Schwaben verfügen über ein eigenes Betriebsrestaurant, in dem die Mitarbeiter ins Gespräch kommen. Des Weiteren gibt es auf jeder Etage Cafés für die insgesamt 810 Beschäftigten sowie eine parkartige Umgebung mit zahlreichen Sitzgelegenheiten. „Der persönliche Dialog ist wichtiger als die Kommunikation über E-Mails“, betont Schlotterer. Er selbst geht mit gutem Beispiel voran und sucht das Gespräch mit seinen Mitarbeitern: „Man kann die Ideenfindung nicht in einzelne Köpfe auslagern.“ Über 4.000 Unternehmen interessierten sich in diesem Jahr für eine Teilnahme an TOP 100. 366 von ihnen bewarben sich für die Qualifikationsrunde. Davon kamen 284 in die Finalrunde. 238 schafften schließlich den Sprung in die TOP 100 (maximal 100 in jeder der drei Größenklassen). Bewertet wurden die Unternehmen wieder von Prof. Dr. Nikolaus Franke und seinem Team vom Lehrstuhl für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Sie fragten über 100 Parameter in fünf Bewertungskategorien ab: „Innovationsförderndes Top-Management“, „Innovationsklima“, „Innovative Prozesse und Organisation“, „Innovationsmarketing/ Außenorientierung“ und „Innovationserfolg“.

Die TOP 100 zählen in ihren Branchen zu den Schrittmachern. Das belegen die Zahlen der Auswertung: Unter den Unternehmen sind 97 nationale Marktführer und 32 Weltmarktführer. Im Durchschnitt erzielten sie zuletzt 40 Prozent ihres Umsatzes mit Marktneuheiten und Produktverbesserungen, die sie vor der Konkurrenz auf den Markt brachten. Ihr Umsatzwachstum lag dabei um 28 Prozentpunkte über dem jeweiligen Branchendurchschnitt. Zusammen meldeten die Mittelständler in den vergangenen drei Jahren 2.292 nationale und internationale Patente an. Diese Innovationskraft zahlt sich auch in Arbeitsplätzen aus: Die TOP 100 planen, in den kommenden drei Jahren rund 9.500 neue Mitarbeiter einzustellen.

Der Mentor von TOP 100, der Wissenschaftsjournalist und TV-Moderator Ranga Yogeshwar, ist von der Qualität der Unternehmen beeindruckt und hofft auf eine Signalwirkung: „Die Art und Weise, wie die TOP 100 neue Ideen generieren und aus ihnen wegweisende Produkte und Dienstleistungen entwickeln, ist im wahrsten Sinne des Wortes bemerkenswert. Ich freue mich deshalb, dass die Auszeichnung diese Qualitäten sichtbar macht. Hoffentlich ermuntert ihr Erfolg andere Unternehmen, es ihnen gleichzutun. Denn diese Innovationskultur wird in Zukunft für alle Unternehmen immer bedeutender.“

TOP 100: der Wettbewerb

Seit 1993 vergibt compamedia das TOP 100-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge an mittelständische Unternehmen. Die wissenschaftliche Leitung liegt seit 2002 in den Händen von Prof. Dr. Nikolaus Franke vom Institut für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Mentor von TOP 100 ist der Wissenschaftsjournalist und TV-Moderator Ranga Yogeshwar. Projektpartner sind die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung und der BVMW. Als Medienpartner begleitet das manager magazin den Unternehmensvergleich. Mehr Infos unter www.top100.de.

 

 
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