Samstag, 18. November 2017


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Manifest Verlag startet Spendenkampagne, um Verlagstätigkeit auszuweiten

Schaffung eines Ausbildungsplatzes geplant

Berlin, (lifePR) - Der Verlag arbeitet bereits an der Erstellung unseres Herbstprogramms, in dem weiterhin ein Schwerpunkt auf dem 100. Jahrestag der Oktoberrevolution liegt. So werden klassische Texte rund um die Russische Revolution 1917 Teil der Publikationen sein. Aktuell setzt sich der Verlag mit dem Thema "Digitalisierung" oder "Industrie 4.0" und einer marxistischen Analyse des Phänomens auseinander sowie den Protesten und der Linken weltweit mit Beiträgen aus den USA, Brasilien, Italien, Polen u.v.m. Doch auch die Debatte um die Revolution von 1905 wird eine Rolle spielen, wo zum Teil erstmals übersetzte Texte von Leo Trotzki von 1904-1906 herausgegeben werden. Zusätzlich soll ein stärkerer Fokus auf die sozialistische Frauenbewegung gelegt und Bücher von Clara Zetkin und Adelheid Popp verlegt werden. Ein besonderes Highlight wird die Veröffentlichung von Roman Rosdolskys "Zur Entstehungsgeschichte des Marxschen Kapitals" sein, das den 150. Jahrestag des Erscheinens des ersten Bandes von Marxens unvollendetem Hauptwerk würdigt.

Für diese deutlich Erweiterung des bisherigen Programms benötigt der Verlag finanzielle Unterstützung. Neben den Kosten für die Erstellung und den Druck der Bücher soll ein Ausbildungsplatz geschaffen werden, um das Vorhaben personell realisieren zu können. René Arnsburg, selbst gelernter Buchhändler, sagt dazu: „Viele Tätigkeiten des Verlags- und Buchhandelsgeschäfts lernt man erst im täglichen Umgang mit Büchern. Bei uns gibt es die ganze Bandbreite der Literaturerstellung von der Auswahl oder dem Verfassen von Texten, über das Lektorat, Buchsatz, Gestaltung bis hin zur Produktpräsentation aus Messen und dem Vertrieb über unseren eigenen Shop. Daher beschlossen wir, eine Ausbildungsstelle für ein*e Verlagsbuchändler*in zu schaffen. Die Genehmigung von der IHK Berlin haben wir bereits, alle Formalia sind somit erledigt. Im Herbst kann es dann losgehen.“

„Wir planen 2100 Euro über eine sogenannte Crowdfunding-Kampagne einzunehmen. Dort können Leute, die uns unterstützen wollen online Geld spenden und erhalten im Gegenzug verschiedene Produkte des Verlags wie Buttons, Auskleber, Beutel und natürlich Bücher,“ erläutert Holger Dröge die Umsetzung. „Wir bekommen von der Plattform nur das Geld, wenn wir das Ziel erreichen. Scheitern wir an der Summe, bekommen alle ihr Geld ohne Abzüge zurück. Das Gute ist, dass wir natürlich auch mehr sammeln können. Die Kampagne wird bis zum 31. August 2017 laufen.“ Unter https://www.startnext.com/manifestverlag können sich Interessierte ein Bild von der Kampagne verschaffen und sich beteiligen.

Manifest rechnet mit einer positiven Resonanz, da sowohl die Ausweitung der Arbeit unabhängiger linker, nicht von Profitmaximierung getriebener Verlage, als auch die Schaffung von Ausbildungsplätzen für junge Menschen aus Verlagssicht eine unterstützenswerte Angelegenheit ist. Den zweiten Kampagnenteil bildet ein Aufruf, Förderabonnements für die von Manifest verlegte Monatszeitung „Solidarität – Sozialistische Zeitung“ und das vierteljährlich erscheinende „sozialismus.info – Magazin für marxistische Theorie und Praxis“ abzuschließen. In Höhe von 50 oder 100 Euro kann ein Jahresabo erworben werden, die Überschüsse fließen dann in den Kampagnenfond. Damit hofft der Verlag auf weitere 500 Euro bis zum Jahresende, um den Grundstein für die Finanzierung des Ausbildungsplatzes zu legen.

Manifest Verlag - Dröge, Kiesel, SAV e.V. GbR

Manifest ist der linke Verlag für alle Menschen, die sich und andere bewegen wollen. Im Herbst 2016 in Berlin gegründet, veröffentlichen wir Bücher mit einem marxistischen und revolutionären Standpunkt - egal ob Klassiker oder neu geschrieben. Unsere Themen reichen von Ökonomie, Kampf gegen Sexismus, Rassismus und andere Diskriminierung bis hin zu Ökologie und Biographien.

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