Malteser Werke und Ashoka Deutschland gründen eine "Wirkungsschmiede" für junge Sozialunternehmer im Bereich gesellschaftlicher Teilhabe

(lifePR) ( Köln, )
Das weltweit größte Netzwerk führender Sozialunternehmer Ashoka und die Malteser Werke unterstützen künftig jährlich 20 junge Sozialunternehmer in der Frage, wie ihre sozialen Projekte wirkungsvoll wachsen können. Experten helfen den Teilnehmern bei der Erarbeitung ihrer Wachstumsmodelle unter Nutzung bestehender Ressourcen und Strukturen der deutschen Wohlfahrt.

In Deutschland engagieren sich mehr junge Menschen im sozialen Bereich als in den meisten anderen europäischen Staaten. Immer mehr von ihnen tun dies außerhalb bestehender Strukturen: Sie gründen eigene Projekte, um gesellschaftliche Probleme auf ihre Weise zu lösen. Fast alle dieser Engagementkarrieren enden jedoch mit dem Eintritt ins Berufsleben. Nur die wenigsten denken überhaupt darüber nach ihr Hobby zum Beruf zu machen und ihr Projekt als Sozialunternehmer zu professionalisieren oder es in Wohlfahrtsverbänden zu integrieren und sich damit einen eigenen Job zu schaffen. Ashoka und die Malteser Werke wollen das kreative Potential und den "frischen Wind" der jungen Generation gemeinsam fördern und innovative Problemlöser in den Bereichen Migration, Gesundheit, Medizin und Pflege, sowie Jugend und Bildung zukünftig in besonderem Maße unterstützen.

Die "Wirkungsschmiede" ist Teil des Programms "Engagement mit Perspektive" (PEP), mit dem Ashoka in den letzten Jahren bereits über 400 engagierte junge Menschen mit Weiterbildungen, Stipendien und Coaching bei der Professionalisierung ihrer Projekte begleitet hat. Programmleiter Dennis Hoenig-Ohnsorg erhofft sich aus der Zusammenarbeit mit den Malteser Werken eine Signalwirkung: "Die Wirkungsschmiede ist Deutschlands erstes Kooperationsvorhaben von Vertretern aus Social Entrepreneurship und der Wohlfahrt, um junge Menschen gezielt darin zu unterstützen ihr ehrenamtliches Engagement zu professionalisieren. Gemeinsam wollen wir die gesellschaftliche Wirkung der geförderten Projekte stärken - insbesondere durch die Nutzung bestehender Strukturen."

Auch Sebastian Schilgen, Geschäftsführer der Malteser Werke, ist überzeugt: "Wir begeben uns für die nächsten drei Jahre gemeinsam auf eine spannende Lernreise. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den jungen Sozialunternehmern und hoffen, dass wir viele weitere Partner für das Programm gewinnen können."

Bewerben können sich junge Engagierte zwischen 16 und 27 Jahren mit ihren Projekten bis zum 7. September 2014. Details zur Ausschreibung unter bit.ly/WirkungsschmiedeTeilhabe.

Die Partner

Ashoka ist die erste und weltweit führende Organisation zur Förderung von Social Entrepreneurship. In 72 Ländern identifiziert Ashoka gesellschaftliche Innovationen und unterstützt die dahinter stehenden 3.000 Sozialunternehmer als Ashoka Fellows bei der Verbreitung ihrer Ideen - mit Stipendien, Beratung sowie einem globalen Netzwerk. Sozialunternehmer sind Personen, die mit Gründergeist und unternehmerischer Kreativität an der Lösung eines sozialen Problems arbeiten. Die Vision von Ashoka ist eine Gesellschaft, in der jeder Einzelne ermutigt und unterstützt wird, zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beizutragen und positiven Wandel zu gestalten - ein Changemaker zu sein.

Mit seinem Programm Engagement mit Perspektive (PEP) unterstützt Ashoka Deutschland engagementerfahrene, junge Menschen mit Stipendien, Projektförderung und Weiterbildungen in ihrem Beitrag zum gesellschaftlichen Wandel und schafft so neue Perspektiven für ihr Wirken.

Die 1989 gegründeten "Malteser Werke" mit ihren heute über 900 MitarbeiterInnen verantworten im Auftrag von Bundesländern und Kommunen Betreuungseinrichtungen für Migranten und sind in der Jugend-, Familien- und Suchthilfe aktiv. Darüber hinaus engagieren sie sich in der Schulsozialarbeit und sind selbst Träger von Schulen. Im Auftrag des Malteserordens führen sie seit 2008 das ehemalige Benediktinerkloster in Bad Wimpfen als geistliche Bildungsstätte weiter.

Ihr Anliegen ist es, Menschen darin zu motivieren und zu unterstützen, ihre eigenen Stärken und Talente zu erkennen, Lebensperspektiven zu entwickeln und Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Das gelingt mit einer zielgerichteten Personalentwicklung und einem von allen MitarbeiterInnen gelebten Qualitätsmanagement, das erstmals 1997 extern zertifiziert wurde. Der Vereinbarkeit von Familie und Beruf schenken sie besondere Aufmerksamkeit, zudem haben sie sich zu einer nachhaltigen Unternehmensführung verpflichtet.

Beide Partner wollen junge Sozialunternehmer bei der Professionalisierung ihres gesellschaftlichen Engagements unterstützen und neue Wege finden, um den Bruch von Engagement-Karrieren zu verhindern.
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